Tarmstedt: Zwei Sportvereine abgeblitzt

Ausschuss weiß nicht weiter

Der Sportausschuss der Samtgemeinde Tarmstedt mochte Zuschussanträge des TuS Tarmstedt und des TSV Bülstedt/Vorwerk nicht behandeln und verwies diese an den Samtgemeinderat.
24.09.2020, 21:00
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Von Johannes Heeg
Ausschuss weiß nicht weiter

Dass einige dieser bemalten Steine im Hepstedter Freibad zu eineer Steinschnecke zusammengelegtw erden, dagegen hatte der Sportausschuss nichts.

Johannes Heeg

Tarmstedt/Bülstedt. Zwei Vereine sind mit ihren Projekten im Sport- und Freizeitausschuss der Samtgemeinde Tarmstedt nicht weitergekommen: der TuS Tarmstedt, der sein Umkleidehaus mit einem Satteldach versehen will, und der TSV Bülstedt/Vorwerk, der einen maroden Wildtierschutzzaun um seinen Sportplatz erneuern will, um Wildschweine fernzuhalten. In beiden Fällen wünschen sich die Vereine eine Förderung in Höhe von 20 Prozent – und in beiden Fällen hatte Ausschussmitglied Felizitas Blanken heftige Bedenken geäußert: Ihrer Auffassung nach erlaube die Satzung der Samtgemeinde keine Bezuschussung von Instandhaltungsmaßnahmen, sondern nur von Neubauten. Auch sei der Zaun ja gar keine Sportanlage, betonte sie.

Der Ausschuss beschloss nach kurzer Diskussion, sich nicht weiter mit den beiden Vorhaben zu befassen, sondern sie zur Entscheidung direkt an den Samtgemeindeausschuss und den Samtgemeinderat zu verweisen. Gegen dieses Vorgehen wiederum wandte sich der Vorsitzende Rolf Bader: „Es könnte der Eindruck entstehen, dass wir nicht handlungsfähig sind.“ Blanken hingegen regte an, die vor Jahrzehnten verabschiedete Satzung zu überarbeiten und an die heutigen Erfordernisse anzupassen.

Kein Problem hatte der Ausschuss hingegen mit der Flutlichtanlage, die der TSV Bülstedt/Vorwerk ebenfalls gefördert haben möchte. Hierfür gab es ein einstimmiges Votum.

Als unproblematisch erwies sich auch eine Anfrage der Ratsfrau Heidi Stelljes zur Sicherung der bunten Steinschlange am Ummelweg in Hepstedt. Die schönsten der bemalten Steine sollen auf dem Freibadgelände in einem Mörtelbett zu einer Schlange zusammengelegt werden, um sie zu bewahren, erklärte sie. Dafür werde eine Fläche von etwa eineinhalb Quadratmetern benötigt.

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