Ehrung für Nachwuchshandwerker Cooler Bundessieger

Marlon Moderow aus Kirchtimke, Bundessieger unter den Feinwerkmechanikern Zerspanungstechnik, hat in einem Festakt in Wiesbaden seine Urkunde bekommen. Im Februar beginnt der 22-Jährige seinen Meisterkurs.
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Heeg

Tarmstedt/Wiesbaden. Gute 1000 Kilometer sind es von Tarmstedt nach Wiesbaden und zurück. Pascal Stauch, seine Mutter Heike und sein Vater Stefan Stauch, Chef des gleichnamigen Metallbetriebs in Tarmstedt, haben die kleine Strapaze gern auf sich genommen. Denn sie haben ihren Mitarbeiter Marlon Moderow, der im November Bundessieger unter den Feinwerkmechanikern Zerspanungstechnik geworden ist, zur Siegerehrung des Leistungswettbewerbs des deutschen Handwerks 2019 in die hessische Landeshauptstadt begleitet. Mitgefahren sind auch Moderows Eltern, seine Schwester und seine Freundin Merle.

„Es war eine schöne Abschlussveranstaltung. Nach den Reden und der Ehrung der 130 Bundessieger gab es noch eine Kleinigkeit zu essen und ein Getränk“, kommentiert der 22-jährige Kirchtimker den Festakt mit Hans Peter Wollseifer (Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks) und Volker Bouffier, dem hessischen Ministerpräsidenten. Besonders aufgeregt sei er nicht gewesen, erzählte Moderow hinterher, „das war ja nach der Kammer- und der Landesebene schon meine dritte Siegerehrung.“

Wie berichtet, hat Moderow beim Bundesleistungswettbewerb der Metallhandwerker in Northeim den ersten Platz in seiner Fachrichtung belegt. Rund 30 Nachwuchshandwerker kämpften im Bundesfachzentrum Metall und Technik um den Titel „Bundessieger“ in ihrem Beruf. Marlon Moderow hatte sich bereits beim Landesentscheid den ersten Platz vor der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade gesichert. Auf Bundesebene trat er gegen die vier besten Feinwerkmechaniker in der Zerspanungstechnik aus der Republik an. „Es war eine sehr kollegiale Atmosphäre“, erzählt Moderow. Er musste seine Fachkenntnisse praktisch und theoretisch unter Beweis stellen. „Die Aufgabe war eigentlich einfach, aber wegen der kurzen Zeit, die wir hatten, war es stressig“, sagte Marlon Moderow.

Nun visiert der Kirchtimker den Meisterbrief an. Im Februar beginnt die Ausbildung, für die er von Montag bis Sonnabend wieder die Schulbank drücken muss. Für den fünfeinhalb Monate dauernden Lehrgang an der Fachschule in Lüneburg hat ihm die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ein Stipendium zugesprochen. Bei seinem Ausbildungsbetrieb will er als Meister weitermachen.

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