Reparatur in Kirchtimkes Kirche Die beiden Glocken läuten wieder

Die Reparatur an den Glocken in Kirchtimkes Kirche ist beendet. Eisenjoche der Aufhängung und die Kronenbügel waren brüchig, Lagergehäuse und Klöppel mussten erneuert werden. 10 000 Euro kostet die Sanierung.
10.05.2020, 05:08
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Von Irene Niehaus

Kirchtimke. Die Reparatur an den Glocken in Kirchtimkes Kirche ist beendet. Die Eisenjoche der Aufhängung und die Kronenbügel waren abgängig, Lagergehäuse, Kettenradantrieb und Klöppel mussten erneuert werden. Die Arbeiten waren nach Auskunft von Pastor Wolfgang Preibusch aufwendig und kosteten rund 10 000 Euro. Die Kirchengemeinde habe das Geld vorgeschossen und hoffe nun auf weitere Spenden. 1180 Euro seien schon eingegangen.

Die ältere der beiden Glocken stammt aus dem Jahr 1638 und wiegt 548 Kilo. Sie habe in ihrer Geschichte schon manchen Sturm erlebt. Im Zweiten Weltkrieg wäre sie beinahe eingeschmolzen worden. Erst im November 1949 konnte sie wieder in den Kirchturm zurückgebracht werden, so Preibusch. Die jüngere Glocke wurde im Jahr 1926 gegossen und wiegt 435 Kilo. Der Seelsorger freut sich, dass die beiden Glocken nun wieder ohne Gefahr täglich läuten könnten, gerade rechtzeitig zum Neustart der Gottesdienste nach der Corona-Schließung der Kirchen. „Sie stimmen uns nicht nur am Sonntag zum Gottesdienst ein, sondern rufen uns auch zu den Tageszeiten zum stillen Gebet.“

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