TSV Timke

Bewegung in der Gemeinschaft

Beim TSV Timke sollen Spaß und Gemeinschaft bei allen Aktivitäten im Vordergrund stehen, betonen Silvia Mangels und Stefan Rothgeber vom Vorstand des Sportvereins.
16.09.2020, 11:06
Lesedauer: 3 Min
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Von Reiner Tienken
Bewegung in der Gemeinschaft

Der Sportverein ist ihnen eine Herzensangelegenheit: Silvia Mangels und Stefan Rothgeber vom TSV Timke.

Fabian Wilking

Kirchtimke. Im Verein ist Sport am schönsten. Diesen Slogan hat sich der TSV Timke mit auf die Fahne geschrieben. Für die Vorstandsmitglieder Silvia Mangels und Stefan Rothgeber ist es eine Herzensangelegenheit, im Verein ein Wohlfühlklima zu verbreiten. Der Gemeinschaftssinn stehe dabei ganz oben auf der Agenda, betonen die beiden.

„Wir haben ein sehr engagiertes Vorstandsteam, das hervorragend arbeitet und für die Sparten und Mitglieder viel auf den Weg bringt “, betont Silvia Mangels, die Vorsitzende des 1949 gegründeten Vereins. Sich selbst mag sie in der Vereinsarbeit nicht zu wichtig nehmen, vielmehr hebt Mangels den Teamgeist und das harmonische Miteinander hervor. Von 1990 bis 2006 bekleidete die Ostertimkerin das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden, seitdem steht sie an der Spitze des TSV Timke. Stefan Rothgeber fungiert seit 2016 als Kassenwart beim sportlichen Zusammenschluss der drei Timke-Dörfer Kirchtimke, Westertimke und Ostertimke. „Das Besondere am TSV Timke ist für mich, dass der Spaß und die Gemeinschaft bei allen Aktivitäten im Vordergrund stehen“, stellt der Schatzmeister heraus.

420 Mitglieder

Für den Verein, dem 420 Mitglieder angehören, sei es wichtig, dass der Vorstand mit der Basis der Vereinsangehörigen verbunden sei. „Wir haben uns früh entschieden, Beisitzer mit in die Vereinsarbeit einzubinden. Das funktioniert gut. Vielleicht können wir von den Beisitzern später Leute für den Vorstand gewinnen“, bemerkte Silvia Mangels. Mit Lorena und Marina Hastedt bringen sich da unter anderem Zwillinge aktiv mit in die Vereinsarbeit ein. Im Unterschied zu manch anderem Verein gebe es beim TSV Timke keinen Mangel an Betreuern und Helfern. „Immer dann, wenn wir Personen gesucht haben für einen Posten, konnten wir den auch besetzen“, hebt Stefan Rothgeber hervor. Da helfe dem Vorstand die Vereinsphilosophie, die auf einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl basiere. 2019 blickte der TSV Timke auf ein 70-jähriges Vereinsbestehen zurück. Der runde Geburtstag wurde mit einem Sportlerball bei Willenbrock in Kirchtimke ausgiebig gefeiert.

Mit den Sparten Fußball, Turnen, Tanzen, Lauftreff, Nordic Walking und Badminton sowie den Kursangeboten Krafttraining, Zumba und Step-Aerobic sieht sich der Verein breit aufgestellt. Die Sportler seien froh, dass sie regelmäßig die Sporthalle in Bülstedt nutzen dürfen. „Es ist eine sehr gute Absprache untereinander“, verweist Silvia Mangels auf eine freundschaftliche Basis zu den Nachbarvereinen. Die Sportvereine der Samtgemeinde Tarmstedt hätten unter dem Leitsatz „Gemeinsam sind wir fit“ eine enge Kooperation vereinbart. Angebote von Nachbarvereinen ließen sich ohne zusätzliche Beiträge nutzen.

Hygienekonzepte ausgearbeitet

Die Corona-Krise ließ den TSV Timke, was den Sportbetrieb anbelangt, zuletzt allenfalls auf Sparflamme kochen. Ziel sei es gewesen, dass alle Sportarten nach den Ferien wieder starten können. "Wir haben Hygienekonzepte ausgearbeitet“, so der Kirchtimker Stefan Rothgeber. Hinter der Fußballsparte liegen bereits die ersten Versuche, wieder in den normalen Sportalltag zurückzukehren. Herbert Schulz animierte Vereinsmitglieder dazu, Turneinheiten unter freiem Himmel abzuhalten. Silvia Mangels, die früher als Hoteldirektorin gearbeitet hat, bricht eine Lanze für das Kinderturnen beim TSV Timke. „Turnen mit Schulsport reicht nicht aus. Da muss im Verein zusätzlich etwas angeboten werden“, betont sie.

Für die nähere Zukunft geht es den TSV-Timke-Verantwortlichen unter anderem darum, den zweiten Sportplatz am Schierksdamm in Kirchtimke zu verbessern. Die Rasenfläche soll auf die Dauer grüner werden. Der TSV Timke will eine Beregnungsanlage installieren. „Die Genehmigung für den Brunnen hat auf sich warten lassen. Inzwischen haben wir eine Probebohrung gehabt. Es ist alles ein zähes Unterfangen mit den Behörden“, bittet Stefan Rothgeber um etwas Geduld bei der Sanierung des Nebenplatzes.

Erfreulicherweise habe es im Verein durch den monatelangen Stillstand im Sportbetrieb wegen der Corona-Pandemie keine Austrittswelle gegeben. Der kaufmännische Angestellte nimmt dies als Kassenwart wohlwollend zur Kenntnis. „Wir müssen den Mitgliedern dafür danken, dass sie dem TSV Timke die Treue halten“, lobt Stefan Rothgeber die Haltung der Vereinsangehörigen. Die Vereinschefin hält es für wichtig, weiter daran zu arbeiten, als Verein für die Mitglieder attraktiv zu bleiben. „Für die Zukunft wollen wir versuchen, unseren Standard und die Vielfalt unseres sportlichen Angebots zu halten“, so Silvia Mangels. Die beiden Vorstandsmitglieder präsentierten sich beim Ortstermin beim Sportgelände in Kirchtimke übrigens sportlich. Mangels und Rothgeber waren mit dem Fahrrad zum Pressegespräch erschienen.

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