Fußball-Bezirksliga

TV Sottrum hadert nach der Niederlage gegen den MTV Riede

Der MTV Riede hat aus Sottrum drei Punkte entführt. Während die Gäste jubelten, ärgerte sich der Trainer der Gastgeber über einige Schiedsrichter-Entscheidungen.
26.09.2021, 18:00
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TV Sottrum hadert nach der Niederlage gegen den MTV Riede
Von Florian Cordes

Langeweile ist am Sonntag im Duell der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TV Sottrum und dem MTV Riede nicht aufgekommen – besonders nicht im zweiten Durchgang. In diesem gab es nicht nur vier Tore zu sehen, sondern auch einen Platzverweis gegen die Sottrumer und einen strittigen Elfmeter für Riede. Dieser Strafstoß ermöglichte es den Gästen, das Spiel zu kippen: Nachdem der MTV zur Pause noch mit 0:1 zurückgelegen hatte, feierte er bei Spielende einen knappen 3:2-Sieg.

Die Elfmeterentscheidung brachte TVS-Coach Dariusz Sztorc auf die Palme. Für ihn habe es im Strafraum kein Foulspiel gegeben. Den Elfer verwandelte Niklas Behn (55.) sicher zum 1:1. Die Sottrumer waren in der 44. Minute durch ein Eigentor von Lennart Schröder in Führung gegangen. „Bis zum Elfmeter hatten wir alles im Griff. Und dann werden wir um unsere Arbeit betrogen“, beschwerte sich Sztorc. Neben dem Strafstoß sei der Schiedsrichter zu weiteren fragwürdigen Entscheidungen gekommen. „Dass wir verloren haben, ist schade. Wenn der Gegner besser ist, wäre das auch in Ordnung. Aber das war vom Schiedsrichter eine willkürliche Spielleitung“, schimpfte Sottrums Trainer.

Für Riedes Coach Nils Krüger war der Elfmeter ebenfalls der Knackpunkt des Spiels. „Sottrum hat vor allem in der ersten Halbzeit einen tollen Fußball gespielt und uns kaum Platz zum Atmen gelassen.“ Nach dem Seitenwechsel habe sich seine Elf jedoch gesteigert, die durch Lennart Schröder (66.) und Marc Lindenberg (72.) mit 3:1 in Führung ging.

Als Dominik Reuters (80.) verkürzte, wurde es noch einmal spannend. Zu diesem Zeitpunkt stand Sottrums Finn Herwig nicht mehr auf dem Platz. Er sah die Ampelkarte (77.). „Die letzten zehn Minuten waren nicht angenehm“, atmete Krüger durch, weil seine Elf die Schlussphase schadlos überstand.

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