Fußball Bezirkspokal

Sottrum geht unter

Der TV Sottrum kassiert eine deutliche 2:8-Klatsche im Bezirkspokal-Achtelfinale gegen den VfL Güldenstern Stade. Sottrums Trainer Daniel Mathies moniert die Einstellung seiner Truppe.
04.08.2019, 19:42
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Sottrum geht unter
Von Patrick Hilmes
Sottrum geht unter

Kassierte im Pokal mit Sottrum gegen Stade gleich acht Gegentore: Keeper Sinan Reiter (rechts).

Björn Hake

Was ist für einen Außenseiter von entscheidender Bedeutung, wenn er gegen den Favoriten gewinnen will? Richtig, der unbedingte Wille. Doch den ließen die Bezirksliga-Fußballer des TV Sottrum im Achtelfinale des Bezirkspokals vermissen. Die Quittung: Der VfL Güldenstern Stade verpasste ihnen eine Klatsche und zog durch den deutlichen 8:2 (4:0)-Sieg ins Viertelfinale ein.

„Wir haben nicht die richtige Einstellung an den Tag gelegt und daher schnell den Boden unter den Füßen verloren“, berichtete TVS-Coach Daniel Mathies. Schnell ist das richtige Wort, denn bereits nach einer guten halben Stunde lagen die gastgebenden Sottrumer aussichtslos mit 0:4 in Rückstand. Stades Pascal Voigt hatte einen Hattrick erzielt (17./19./25.), Luca Dammann legte direkt nach (29.). „Da stellte sich eher die Frage, wie hoch wir verlieren würden, nicht mehr, ob wir nochmals anschließen können“, sagte Daniel Mathies.

Bis zur Pause beließ es der Landesligist zwar bei den vier Treffern, legte kurz danach aber dreifach nach. Zunächst per Foulelfmeter von Nicklas Tworeck (51.), dann wieder durch Pascal Voigt (53.) und Kolja Burmester (54.). „Wir haben nie ins Spiel gefunden. Dachten wir mal, wir hätten es, setzte es gleich das nächste Gegentor.“ Und das seien bittere gewesen. Ein Ball rutschte durch die Hände von Keeper Sinan Reiter, einer schlug per Bogenlampe ungeahnt im Netz ein. Da trösteten die beiden Tore von Patrick Brillowski (61.) und Finn Herwig (82.), obwohl sie dem Coach gut gefallen hatten, nur wenig. „Eine Woche vor Saisonstart hatte ich mir das natürlich anders gewünscht.“ Treffer Nummer acht für Stade, das zwischenzeitliche 1:8, ging auf Jannik Holthusens Konto (68.).

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