Für die Tarmstedter Kindergärten

DRK zahlt 70.000 Euro zurück

Das Rote Kreuz leistet an die Gemeinde Tarmstedt eine Rückzahlung für die Kindergärten - immerhin 70.000 Euro.
21.07.2021, 15:23
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Von Johannes Kessels
DRK zahlt 70.000 Euro zurück

Der Kindergarten am Fasanenweg in Tarmstedt wird derzeit erweitert.

Johannes Heeg

Tarmstedt. Einen erfreulichen Brief erhielt die Gemeindeverwaltung im Mai vom Kreisverband Bremervörde des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Jetzt bekamen ihn auch die Mitglieder des Ausschusses für Familie, Jugend und Senioren zu lesen: Das DRK leistet an die Gemeinde Tarmstedt eine Rückzahlung für die Kindergärten.

Seit drei Jahren werden die ehemals kommunalen Kindergärten am Fasanenweg und „Rasselbande“ in der Schulstraße vom DRK betrieben. Dessen Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff erläuterte jetzt in der Ausschusssitzung den Jahresabschluss für 2020. Der endet mit einem Überschuss, der zum größten Teil den Zuschüssen des Landes Niedersachsen zu verdanken ist – für beide Kindergärten zusammen 315.000 Euro. Die Gemeinde zahlt hingegen an das DRK direkt kein Geld. Bei ihr ist jedoch noch immer der größte Teil des Personals angestellt und wird auch von ihr entlohnt. Deshalb überweist das DRK die Überzahlung von 2020 an die Gemeinde – immerhin 69.389,91 Euro.

Auch der Achimer Verein SoFa (Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe), der im Auftrag der Gemeinde den Jugendtreff im alten Doktorhaus an der Hauptstraße betreibt, hat seine Jahresrechnung vorgelegt. Dort sind die Beträge niedriger. Für 660 Betreuungsstunden betrugen die Personalkosten 22.750 Euro plus 1700 Euro Fahrtkosten. Die Sachausgaben sind in einer Liste enthalten, die minutiös Tag für Tag jeden Einkauf aufführt. Die meisten Ausgaben waren ein- oder zweistellig bis auf einige dreistellige, die höchste waren 339 Euro für eine Spielekonsole. Wolf Vogel wunderte sich, dass die Hausratversicherung in Höhe von 270 Euro vom Verein und nicht von der Gemeinde gezahlt wird. Das liege daran, dass das gesamte Inventar SoFa gehöre, erklärte Fachbereichsleiterin Katrin Alpers. Die Gemeinde erstatte den Betrag aber. Insgesamt kamen an Ausgaben 2974,54 Euro zusammen.

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