Treffpunkt in Tarmstedt Gemeinderat stellt Beschluss zum Mehrgenerationenplatz zurück

Zu den Plänen für einen Mehrgenerationenplatz in Tarmstedt gibt es noch Beratungsbedarf. Der Gemeinderat hat die Entscheidung auf seiner jüngsten Sitzung vertagt.
13.09.2022, 18:30
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Kessels

Tarmstedt. So schnell wie erhofft wird Tarmstedt wohl doch keinen Mehrgenerationenplatz am Wendohweg bekommen. Der Gemeinderat verwies die Diskussion darüber in seiner jüngsten Sitzung in die Fraktionen, auch der Sozialausschuss soll sich noch einmal mit dem Thema befassen. Der Bau- und Wegeausschuss hat dies bereits getan in einer nicht-öffentlichen Sitzung Ende Mai, wie sein Vorsitzender Bernd Sievert (SPD) berichtete. Dort waren auch die beiden Antragsteller Heike Henning und Carsten Schnackenberg anwesend.

Geplant ist ein Treffpunkt für alle Tarmstedter jeden Alters mit Abenteuerspielplatz, Grillplatz und Schutzhütte. Als Gelände käme, so Sievert, das Fußballfeld Platz 4 des TuS Tarmstedt in Frage. Zwei 16-jährige Jungen hatten in der Fragestunde vor der Ratssitzung erklärt, die Jugendlichen des Ortes hätten auch gern eine Skaterbahn. Die Jugendlichen sollten noch einmal genauer erklären, was sie sich wünschten, sagte Sievert, aber dafür benötige man jetzt einen Beschluss des Gemeinderats.

Ina Marx (SPD) meinte, statt des Bau- und Wegeausschusses solle künftig der Sozialausschuss über das Thema beraten, und zwar zusammen mit den Antragstellern und Vertretern der Jugendlichen. Das werde aber nicht ausreichen, erklärte Gemeindedirektor Oliver Moje: Um Zuschüsse zu erhalten, müsse die Planung unter Federführung eines gemeinnützigen Vereins geschehen, und der müsse erst einmal gegründet werden. Aber, so Bernd Sievert, dann benötige die Gemeinde bereits Geld im Haushalt, damit, falls sich ein Förderverein gründe, begonnen werden könne. Für 2023 solle man 20.000 Euro in den Haushalt einstellen.

Das ging Joachim Müller (CDU) zu schnell. Bevor man über Geld spreche, solle der Sozialausschuss beraten. Dann komme es zur Verzögerung, wandte Bernd Sievert ein. Nachdem sich aber auch Oliver Moje dafür ausgesprochen hatte, noch einmal zu beraten, und das nicht nur im Sozialausschuss, sondern auch in den Fraktionen, wurde dieses Vorgehen schließlich doch einstimmig beschlossen.

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