Nach der Verschiebung der Messe Agritechnica

Ausstellungs-GmbH plant weiter für 2021

Nach der Verschiebung der für November geplanten Messe Agritechnica auf Februar fragt sich so mancher: Was wird aus der Tarmstedter Ausstellung? „Wir sind mitten in den Planungen“, so Geschäftsführer Gieschen.
31.03.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Heeg

Tarmstedt. Nach der Verschiebung der für November geplanten Messe Agritechnica auf Februar 2022 fragt sich nun so mancher: Was wird aus der Tarmstedter Ausstellung? „Wir sind nach wie vor mitten in den Planungen“, erklärt Geschäftsführer Dirk Gieschen auf Anfrage. Stand jetzt werde sie vom 9. bis 12. Juli stattfinden. Der Ticker auf der Homepage laufe mit gutem Grund, noch 99 Tage zeigt er an diesem Mittwoch.

Es bleibe einstweilen bei dem, was die Messemacher Ende Januar kommuniziert hätten: Die Tarmstedter Ausstellung wird in diesem Jahr „mit großer Wahrscheinlichkeit“ stattfinden. Wie gewohnt über vier Tage, allerdings als Freilandveranstaltung. Und selbstverständlich auch nur, sofern die Corona-Pandemie so weit eingedämmt werde, dass die Landwirtschafts- und Verbraucherschau grünes Licht von den Genehmigungsbehörden bekommen könne. Oberste Maxime für die Veranstalter sei, dass sie eine sichere Veranstaltung planen wollen. Um Ansteckungen zu vermeiden, werde die Zahl der Besucher begrenzt, und der Einlass erfolge kontaktlos nach verpflichtender Vorabregistrierung für einen bestimmten Besuchszeitraum und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln und weiterer Auflagen.

Dass die Agritechnica bereits jetzt, also noch vor Ostern abgesagt worden sei, hänge damit zusammen, dass es sich bei ihr um eine internationale Messe mit internationalem Publikum und international besetzten Teams an den Ständen handele, so Gieschen. Für die weltgrößte Hallenmesse, die zudem Mieter der Hannover Messe sei, gebe es einfach zu wenig Planungssicherheit.

Für die Tarmstedter Regionalmesse, die über ein eigenes Gelände verfüge, laufen hingegen die Anmeldungen, sagt Gieschen. „Wir schaffen die Voraussetzungen, dass sie im Freien stattfinden kann. Das Hygienekonzept steht.“ Allerdings könne keiner voraussagen, wie sich die Pandemie entwickle und welche Vorgaben kommen. „Wir schauen ständig auf die Infektionszahlen und auf das, was in Berlin beschlossen wird“, so Gieschen. Täglich gebe es neue Informationen, „und wir und die Aussteller klären regelmäßig, was geht“.

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