Corona-Cluster

Quarantänefälle im Landkreis Rotenburg auf 320 verdoppelt

Von 30 auf 36 gestiegen ist seit Mittwoch die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis Rotenburg, 26 davon stehen im Zusammenhang mit dem Cluster im Umfeld der Christengemeinde in Westertimke.
24.09.2020, 18:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Heeg
Quarantänefälle im Landkreis Rotenburg auf 320 verdoppelt

Von 30 auf 36 ist im Landkreis Rotenburg seit Mittwoch die Zahl der Menschen gestiegen, die aktuell positiv auf das Corona-Virus getestet sind.

Gil Cohen Magen

Tarmstedt. Von 30 auf 36 gestiegen ist seit Mittwoch die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis Rotenburg, 26 davon stehen im Zusammenhang mit dem Cluster im Umfeld einer Christengemeinde in Westertimke. Auf 320 verdoppelt haben sich die Quarantänefälle. Seit Mittwoch sind 160 neue Quarantänefälle hinzugekommen, die überwiegend auf dieses Cluster zurückzuführen sind, teilt der Landkreis mit. Bis auf Weiteres seien der Christengemeinde jegliche Zusammenkünfte untersagt.

Es seien drei Kitas betroffen, bei denen ein Bezug zum neuen Cluster hergestellt werden konnte: in Hassendorf, Heeslingen und Tarmstedt. Der Fall in der Kita der Lebenshilfe in Rotenburg habe nichts mit der Glaubensgemeinschaft zu tun. Aber vier Schulen seien im Zusammenhang mit Westertimke betroffen: die Grundschulen Tarmstedt und Rhade, die KGS Tarmstedt und die BBS Kivinan Zeven. In der KGS Sittensen wurde kein Bezug zum neuen Cluster festgestellt. Die Mitschüler aus betroffenen Klassen stehen unter Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat mit den betroffenen Personen Kontakt aufgenommen und nimmt weiter Abstrichuntersuchungen vor. Für alle Schüler der genannten Schulen, die nicht in einer betroffenen Klasse sind oder vom Gesundheitsamt anderweitig informiert wurden, gilt weiterhin die Schulpflicht.

Zum grundsätzlichen Ablauf der Kontaktpersonennachverfolgung teilt der Landkreis mit: Ein im Labor festgestellter Positiv-Befund werde direkt ans Gesundheitsamt übermittelt. Dieses kontaktiere die betroffenen Personen und informiere sie über Befund und Quarantänemaßnahme. Neben Symptomverlauf und möglichen Infektionsquellen ermittele das Gesundheitsamt im gleichen Zug auch die möglichen Kontaktpersonen. Dazu werde nach weiteren Haushaltsmitgliedern, Arbeitskollegen und sonstigen Menschen gefragt, mit denen ein engerer Kontakt gepflegt wurde. Das Gesundheitsamt arbeite, verstärkt durch weiteres Personal aus der Kreisverwaltung, weit über die üblichen Arbeitszeiten hinaus an der Kontaktpersonenrecherche.

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