Leistungsvergleich der Feuerwehren

Westertimker auf drittem Platz

Die Feuerwehren des Landkreises haben sich beim Leistungsvergleich miteinander gemessen. Für die Wehr aus Westertimke ging das Kräftemessen richtig gut aus.
08.09.2019, 20:35
Lesedauer: 2 Min
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Von Lars Fischer
Westertimker auf drittem Platz

So sieht es aus, wenn sich Feuerwehrleute zum Wettkampf treffen. Einen solchen Leistungsvergleich hielten nun auch die Wehren im Landkreis Rotenburg ab.

Bernd Kramer

Nartum. Bei den diesjährigen Leistungswettbewerben der Feuerwehren im Landkreis Rotenburg, die in Nartum stattfanden, haben die Brandschützer aus Vierden gewonnen. Die Wehr aus Westertimke konnte sich über einen dritten Platz hinter der Feuerwehr Freetz freuen. Der Wettbewerb wurde nach den neuen Richtlinien ausgetragen. Die Sieger sind damit auch für den Regionalentscheid am 22. September in Laßrönne qualifiziert.

Bei guten Wetter gingen 46 Feuerwehrgruppen aus dem Landkreis an den Start. Diese Gruppen hatten sich im Vorfeld bei den Stadt- und Gemeindewettbewerben für die Teilnahme am Kreisentscheid durchgesetzt. Alle Gruppen mussten drei Module absolvieren. Beim ersten Modul „Kuppeln einer Saugleitung“ sind fünf Feuerwehrangehörige geforder,t eine Saugleitung mit Saugschläuchen nach den eingängigen Feuerwehrdienstvorschriften zusammen zu kuppeln, mit Halte- und Ventilleine zu versehen und in möglichst kurzer Zeit zu Wasser zu bringen. Dabei wird die benötigte Zeit dem Publikum durch eine elektronische Anzeigetafel mitgeteilt.

Im Modul „Maschinistenprüfung“ muss der Maschinist der Gruppe das Einsatzfahrzeug mithilfe eines Einweisers in vorgegebener Zeit vorwärts und rückwärts durch einen Parcours fahren, ohne die aufgestellten Hindernisse zu berühren, an einem definierten Punkt das Fahrzeug abbremsen und rückwärts vor eine Wand fahren und dort in einem Abstand von 20 bis 30 Zentimeter das Fahrzeug zum Halten bringen.

Beim dritten Modul „Löschangriff“ starten die Teilnehmer als Gruppe mit neun Feuerwehrangehörigen oder als Staffel zu sechst. Ziel ist die angenommene Bekämpfung eines Kleinbrandes ohne Gefahr der Ausbreitung mit einem C-Rohr. Dabei müssen in einer vorgegebenen Zeit die Wasserentnahmestelle hergerichtet werden, der Löschangriff aufgebaut, ein geplatzter B-Schlauch gewechselt und mindestens 200 Liter Wasser in einen Sammelbehälter abgegeben werden.

Nach Auswertung aller Module und Zeittakte haben sich neben den drei Erstplatzierten die Feuerwehren aus Tiste, Groß Meckelsen, Fehrenbruch, Ostereistedt, Langenhausen und Hönau-Lindorf für den Regionalentscheid in Laßrönne qualifiziert. Beim Regionalentscheid treten insgesamt 78 Gruppen aus den Landkreisen Osterholz, Rotenburg, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Celle und dem Heidekreis an, um dann die Teilnehmer für den Landesentscheid im Juni 2020 zu ermitteln.

Neben den eigentlichen Feuerwehrwettkämpfen bot die Feuerwehr Nartum ein umfangreiches Rahmenprogramm an. Dabei wurde unter anderem der stärkste Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis Rotenburg gesucht. Dieser wurde aus den beiden Wettbewerben „Hau den Lukas“ und „Feuerwehrpulling“ ermittelt. Es gewann Lasse Wilkens aus Groß Meckelsen.

In ihren Grußworten dankten der Landrat Hermann Luttmann und Kreisbrandmeister Peter Dettmer allen teilnehmenden Gruppen für die fairen Wettbewerbe und die gezeigten Leistungen, aber auch der Feuerwehr Nartum für die Organisation der Kreiswettbewerbe.

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