Verdacht der Volksverhetzung

Hausdurchsuchung bei Verdener Arzt

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Verharmlosung des Holocaust ist am Donnerstag die Wohnung eines Verdener Arztes durchsucht worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Verden.
13.02.2015, 15:12
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Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Verharmlosung des Holocaust ist am Donnerstag die Wohnung eines Verdener Arztes durchsucht worden. Das bestätigte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Staatsanwalt Lutz Gaebel, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Im „Zuge einer größeren Aktion“ habe es gleichzeitig an fünf Orten, unter anderem auch in Thüringen, Sachsen und Hannover, derartige Durchsuchungen gegeben. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslagers Auschwitz seien entsprechende Artikel in einer rechtsextremen Zeitschrift erschienen, sagte Gaebel. Bei der Durchsuchung wurden Unterlagen und elektronische Daten beschlagnahmt. „Die Ermittlungen werden fortgeführt“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (zan)

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