Atemschutzgeräteträger übten in einer Brandsimulationsanlage den Ernstfall Heißes Wochenende für Feuerwehren

Stuhr·Syke·Weyhe (tön). Wenn's brennt, muss die Feuerwehr oft dahin, wo es richtig heiß und verraucht ist. Genau solche Situationen lassen sich aber nur schwer üben, es sei denn, man zündet zur Übung ein Haus an. Da das nicht gerne gesehen wird, haben die Feuerwehren aus Stuhr, Syke und Weyhe am Wochenende eine Brandsimulationsanlage gemietet. Die sogenannte Heißausbildung war angesagt - insbesondere für Atemschutzträger.
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Von tön

Stuhr·Syke·Weyhe (tön). Wenn's brennt, muss die Feuerwehr oft dahin, wo es richtig heiß und verraucht ist. Genau solche Situationen lassen sich aber nur schwer üben, es sei denn, man zündet zur Übung ein Haus an. Da das nicht gerne gesehen wird, haben die Feuerwehren aus Stuhr, Syke und Weyhe am Wochenende eine Brandsimulationsanlage gemietet. Die sogenannte Heißausbildung war angesagt - insbesondere für Atemschutzträger.

Ort des heißen Geschehens war das Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Barrien. Dort hatten am Freitagnachmittag die Mitarbeiter einer Firma aus Neuwied den Übungscontainer aufgebaut und auch gleich ein paar Ausbilder mitgebracht, sodass die Heißausbildung beginnen konnte. "Der Container enthält verschiedene Anlagen, in denen Brandsituationen wie der Brand einer Gasflasche, eines Flansches, eines Etagenbettes, eines Motorraumes sowie eines Ölfasses simuliert werden können. Zudem übten die Atemschutzgeräteträger, wie sie in Brandräumen sicher vorgehen und Hohlstrahlrohre richtig bedienen", erklärt Axel Meyer, Sprecher der Weyher Feuerwehr.

Insgesamt 150 Feuerwehrleute aus Stuhr, Syke und Weyhe nutzen so an allen drei Tagen des Wochenendes die Möglichkeit, sich im Bereich der Löschtechniken und der Gefahren bei Wohnungs- und Zimmerbränden fortzubilden. Zur Sicherheit seien auch durchgängig Mitglieder des hauptamtlichen Rettungsdienstes mit einem Rettungswagen vor Ort gewesen, um im Falle einer Notsituation sofort Hilfe leisten zu können.

Was passiert aber, wenn ein Atemschutzgeräteträger beim Einsatz verunglückt? "Parallel zum ,heißen Teil' der Ausbildung boten die Atemschutzgerätewarte der Kommunen und weitere Ausbilder theoretische und praktische Unterweisungen zur Rettung verunfallter Atemschutzgeräteträger an. Eine weitere Ausbildungsstation hatte Kreisfeuerwehrarzt Thomas Wichmann mit Helfern unter anderem vom Arbeiter-Samariter-Bund aus Bremen ausgearbeitet", erläutert Meyer. An Übungspuppen konnten die Ausbildungsteilnehmer zudem die Reanimation von leblosen Menschen üben und Erfahrungen im Umgang mit automatisierten externen Defibrillatoren sammeln, die inzwischen verstärkt auch bei Feuerwehren zum Einsatz kommen.

Neben den Feuerwehrleuten gesellten sich am Sonnabend auch Gäste aus Politik und Verwaltung der Kommunen hinzu und ließen sich durch die Führungskräfte der Feuerwehr die Anlage erklären.

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