Tierheim Hündin Conny will das Leben kennenlernen

Stuhr. Hündin Conny hat eine lange Reise hinter sich. Sie ist aus Rumänien ins Tierheim Arche Noah in Brinkum übergesiedelt. Dort hofft sie jetzt auf die Vermittlung zu netten Menschen. Außerdem suchen fünf Wellensittiche und ein Kater ein neues Heim.
06.08.2010, 06:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Claudia Gilbers

Stuhr. Hündin Conny hat eine lange Reise hinter sich. Sie ist im Juni aus Rumänien ins Tierheim Arche Noah in Brinkum übergesiedelt. Dort hofft sie jetzt auf die Vermittlung zu netten Menschen. Denn die Chancen ein neues Heim zu finden, sind in Rumänien, wo sich ein Partnertierheim der Arche Noah befindet, wesentlich geringer als in Deutschland.

Denn die Chancen ein neues Heim zu finden, sind in Rumänien, wo sich ein Partnertierheim der Arche Noah befindet, wesentlich geringer als in Deutschland.

Was Conny in Rumänien alles erlebt hat, ob sie gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat, wissen die Mitarbeiter der Arche Noah nicht. Alles deutet aber darauf hin, dass sich bislang niemand eingehend mit der vier Jahre alten Hündin beschäftigt hat. 'Sie muss das Leben erst kennenlernen', sagt Tierpflegerin Ulla Färber. Das sei aber kein Problem, denn Conny sei sehr lernwillig und neugierig.

Überhaupt sei das Tier Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. 'Sie ist für jede Zuneigung dankbar', hat Färber bei der kleinen Mischlingshündin beobachtet. Auch mit Artgenossen kommt Conny gut zurecht. Die agile Hündin, die bereits kastriert ist, kann auch gerne zu einer Familie mit Kindern. Die sollten aber nicht mehr zu klein sein. 'Ab zehn Jahre', nennt Färber etwa das richtige Alter.

Über baldigen Familienanschluss würde sich auch Kater Zingaro freuen. Er kam Mitte Juli als Fundtier in die Arche Noah. Deshalb kann Tierpflegerin Nicole Eiler auch nicht genau sagen, wie alt der Kater ist. Der Tierarzt habe aber getippt, dass Zingaro 2007 geboren wurde und dementsprechend jetzt drei bis vier Jahre alt ist. Das Tier wurde bereits kastriert, geimpft und gechipt, befindet sich routinemäßig aber noch in Quarantäne. Deshalb konnten die Tierheimmitarbeiter noch nicht ausprobieren, ob er sich mit Artgenossen versteht. Nicole Eiler vermutet aber, dass es in der Hinsicht keine Probleme geben wird.

Kater fordert Streicheleinheiten

Dasselbe gilt für das Zusammenleben mit Menschen. 'Er ist ganz ruhig und verschmust', sagt sie über Zingaros Wesen. Oft komme der Kater auch an und reibe sein Köpfchen an einem, um Streicheleinheiten zu bekommen. Die Tierpflegerin vermutet, dass der Kater besser als Freigänger und nicht als Wohnungstier zu halten ist.

Viel Platz brauchen auch fünf Wellensittiche - allerdings in einer entsprechend großen Voliere. Die drei Männchen und zwei Weibchen sind zu verschiedenen Zeiten im Tierheim abgegeben worden und leben jetzt seit etwa zwei bis drei Wochen zusammen. Auch wenn sich die Sittiche gut verstehen, sie müssen nicht unbedingt zusammenbleiben. 'Wir geben sie auch einzeln ab', sagt Nicole Eiler. Wichtig ist dann aber, dass sie in einer Gruppe anderer Artgenossen kommen. Und ebenfalls eine Bedingung für die Vermittlung: Ihre neue Voliere muss groß genug sein.

Wer Interesse hat, einem Tier ein neues Heim zu geben, sollte mit den Mitarbeitern des Tierheims Arche Noah, Rodendamm 10 in Stuhr-Brinkum, Kontakt aufnehmen. Telefonisch ist die Arche Noah von montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr unter 0421/890171 zu erreichen. Weitere Informationen zu den Tieren im Heim gibt es außerdem dienstags, mittwochs, freitags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr direkt vor Ort am Rodendamm. Dann ist auch eine erste Kontaktaufnahme mit dem eventuellen neuen Mitbewohner möglich.

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