In Schlangenlinien über die A1 Mit 3,4 Promille am Lkw-Steuer

Einen Lkw-Fahrer mit 3,4 Promille im Blut und einen ebenfalls alkholisierten Autofahrer stoppte die Polizei am Montag auf der A1.
16.08.2022, 15:14
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Heeg

Landkreis Rotenburg. Den Fahrer eines Sattelzugs, der auf der Hansalinie A1 bei Hollenstedt in Schlangenlinien in Richtung Hamburg unterwegs war, hat die Polizei am Montagvormittag gestoppt. Eine Verkehrskontrolle auf dem Gelände der Rastanlage Aarbachkate bestätigte den Verdacht einer Alkoholfahrt. Ein Atemalkoholtest zeigte bei dem 36-jährigen Fahrer "einen erstaunlichen Wert von über 3,4 Promille" an, so die Polizei. Für den Mann war die Fahrt an dieser Stelle zu Ende. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben.

Besorgte Verkehrsteilnehmer hatten die Sache gemeldet. Sofort machte sich die Polizei auf die Suche nach dem Lastwagen. In Höhe Hollenstedt trafen die Beamten den Sattelzug an. Bereits beim Hinterherfahren erkannten sie, dass die Zeugen die gefährliche Fahrweise richtig eingeschätzt hatten.

Eine weitere Alkoholfahrt auf der A1 beendete die Rotenburger Polizei am späten Montagabend. Die Beamten zogen einen 24-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr, der mit seinem VW Passat gegen 23.40 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Hamburg in leichten Schlangenlinien unterwegs war. Noch bevor sie das Fahrzeug zur Kontrolle auf den nächstgelegenen Parkplatz lotsen konnten, hielt der Fahrer des VW wegen eines angeblichen Motorschadens auf dem Seitenstreifen. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von mehr als 1,6 Promille an. Zudem zeigte sich, dass der 24-Jährige keinen Führerschein hatte, sein Auto nicht versichert war und er selbst sich vermutlich unerlaubt in Deutschland aufhält.

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