Festival in Scheeßel

Hurricane-Festival 2017: Die Band-Tipps der Redaktion

Das Hurricane-Festival ist mittlerweile für seine musikalische Vielfalt bekannt. Pop-, Rock- oder Hip-Hop-Fans fühlen sich hier heimisch. Wir haben das Programm unter die Lupe genommen.
15.06.2017, 04:00
Lesedauer: 4 Min
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Hurricane-Festival 2017: Die Band-Tipps der Redaktion
Von Sarah Haferkamp
Hurricane-Festival 2017: Die Band-Tipps der Redaktion

Green Day: „Basket Case“ lief damals in Dauerschleife. 1994 kam das Green Day-Album „Dookie“ heraus und beeinflusste zahlreiche Jugendliche, Musiker und Musikliebhaber. Songs wie „When I Come Around“ oder „Basket Case“ lief bei den Punkern auf dem Pausenhof, in der Kneipe nebenan und in der Großraumdiskothek. Ja, sie gehören zu den Legenden des Punkrock und sind das erste Mal beim Hurricane zu Gast. Nicht verpassen. (pfa)

Imago

Das Hurricane-Festival ist mittlerweile für seine musikalische Vielfalt bekannt. Pop-, Rock- oder Hip-Hop-Fans fühlen sich hier heimisch. Wir haben das Programm unter die Lupe genommen und stellen unsere Tipps vor.

Photo Credit: Frank Maddocks

Green Day spielen am Freitag, 23, Juni ab 22 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Foto: Pressefoto
Boy: 2011 betörten die Stimmen der Züricher Sängerin Valeska Steiner und der Hamburger Musikerin Sonja Glass die Ohren der Hörer. Mit Songs wie „Little Numbers“, „Waitress“ oder „Drive Darling“ von ihrem Album „Mutual Friends“ wurden sie blitzartig bekannt. Musik, die durch Melancholie wie auch Lebenslust begeistern kann. Zum Runterkommen. Zum Entspannen. Für die ruhigen Minuten beim Festival. (paf)

Boy: 2011 betörten die Stimmen der Züricher Sängerin Valeska Steiner und der Hamburger Musikerin Sonja Glass die Ohren der Hörer. Mit Songs wie „Little Numbers“, „Waitress“ oder „Drive Darling“ von ihrem Album „Mutual Friends“ wurden sie blitzartig bekannt. Musik, die durch Melancholie wie auch Lebenslust begeistern kann. Zum Runterkommen. Zum Entspannen. Für die ruhigen Minuten beim Festival. (paf)

Foto: Debora Mittelstaedt
BOY Sängerin und Bassistin Sonja Glass links und Sängerin Valeska Steiner beide BOY während ein

Boy spielt am Freitag, 23. Juni, ab 17.55 Uhr, auf der Blue Stage, der zweitgrößten Bühne des Hurricane Festivals.

Foto: Imago
Maxïmo Park: 2005 feierten Maxïmo Park mit „A Certain Trigger“ ihren Durchbruch, seitdem ist das Indie-Rock-Quartett regelmäßig in Deutschland zu sehen. Zu Recht, denn Sänger Paul Smith liefert immer eine unterhaltsame Show. Wer mit der Musik der Engländer nichts anfangen kann, sollte trotzdem vorbeischauen, denn für Smiths lasziven Hüftschwung und seinen witzigen Ansagen lohnt es sich allemal. (haf)

Maxïmo Park: 2005 feierten Maxïmo Park mit „A Certain Trigger“ ihren Durchbruch, seitdem ist das Indie-Rock-Quartett regelmäßig in Deutschland zu sehen. Zu Recht, denn Sänger Paul Smith liefert immer eine unterhaltsame Show. Wer mit der Musik der Engländer nichts anfangen kann, sollte trotzdem vorbeischauen, denn für Smiths lasziven Hüftschwung und seinen witzigen Ansagen lohnt es sich allemal. (haf)

Foto: Pascal Faltermann
Maxïmo Park sind am Samstag, 24. Juni um 21.45 Uhr auf der Red Stage zu sehen.

Maxïmo Park sind am Samstag, 24. Juni um 21.45 Uhr auf der Red Stage zu sehen.

Foto: Pascal Faltermann
Blink-182: Punk. Aus Amerika, aus San Diego. Blink-182 schreiben Songs für Millionen, für die Masse. Das kann man positiv oder auch negativ sehen. Wenn die melodischen, rebellischen Songs erklingen, wenden sich Punk-Puristen vielleicht ab. Doch es ist Pop-Punk, der so eingängig ist, dass er auf einem Festival einfach funktioniert. Da geht die Post ab, sie spielen die besten drei Akkorde der Welt. Auch der Besetzungswechsel macht der Band nichts aus: Schlagzeuger Travis Barker und Mark Hoppus (Bass, Gesang) spielen anstatt mit Gründungsmitglied Tom DeLonge nunmehr mit Matt Skiba (Gitarre, Gesang) zusammen. (paf)

Blink-182: Punk. Aus Amerika, aus San Diego. Blink-182 schreiben Songs für Millionen, für die Masse. Das kann man positiv oder auch negativ sehen. Wenn die melodischen, rebellischen Songs erklingen, wenden sich Punk-Puristen vielleicht ab. Doch es ist Pop-Punk, der so eingängig ist, dass er auf einem Festival einfach funktioniert. Da geht die Post ab, sie spielen die besten drei Akkorde der Welt. Auch der Besetzungswechsel macht der Band nichts aus: Schlagzeuger Travis Barker und Mark Hoppus (Bass, Gesang) spielen anstatt mit Gründungsmitglied Tom DeLonge nunmehr mit Matt Skiba (Gitarre, Gesang) zusammen. (paf)

Foto: Pascal Faltermann
Blink-182 spielen am Samstag, 24, Juni, ab 21 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Blink-182 spielen am Samstag, 24, Juni, ab 21 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Foto: Pascal Faltermann
Dave Hause: Irgendwo zwischen Folk, Punk und Country hat Dave Hause seine musikalische Heimat gefunden. Und wenn man ihn dort besucht, nimmt man sich ein kühles Bier aus dem Kühlschrank und genießt den Charme, den seine Musik versprüht. Musik zum Mitwippen und Tanzen - Moshpit-Momente bleiben hier aber eher aus. (haf)

Dave Hause: Irgendwo zwischen Folk, Punk und Country hat Dave Hause seine musikalische Heimat gefunden. Und wenn man ihn dort besucht, nimmt man sich ein kühles Bier aus dem Kühlschrank und genießt den Charme, den seine Musik versprüht. Musik zum Mitwippen und Tanzen - Moshpit-Momente bleiben hier aber eher aus. (haf)

Foto: Pascal Faltermann
Dave Hause nebst Band "The Mermaids" sind am Samstag, 24. Juni um 17 Uhr auf der White Stage zu sehen.

Dave Hause nebst Band "The Mermaids" sind am Samstag, 24. Juni um 17 Uhr auf der White Stage zu sehen.

Foto: Pascal Faltermann
Die Antwoord: Das ist schräg, skurril, sonderbar. Aber wenn die monstermäßigen Beats von Die Antwoord aus den Boxen hämmern, haut einen die Wucht fast um. Das Herz schlägt schneller. Es ist eine verrückte Mischung aus Techno, Rap, Drum’n’Bass und Electro. Texte auf Englisch oder Afrikaans. Ein wildes Zucken auf der Bühne. Das gesamte Projekt kann auch als Kunst verstanden werden: Morbide Szenen und dazu eine Fuck-You-Attitüde. Unbedingt anschauen. (paf)

Die Antwoord: Das ist schräg, skurril, sonderbar. Aber wenn die monstermäßigen Beats von Die Antwoord aus den Boxen hämmern, haut einen die Wucht fast um. Das Herz schlägt schneller. Es ist eine verrückte Mischung aus Techno, Rap, Drum’n’Bass und Electro. Texte auf Englisch oder Afrikaans. Ein wildes Zucken auf der Bühne. Das gesamte Projekt kann auch als Kunst verstanden werden: Morbide Szenen und dazu eine Fuck-You-Attitüde. Unbedingt anschauen. (paf)

Foto: Pascal Faltermann
Die Antwoord spielt am Sonntag, 25. Juni, ab 20.15 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Die Antwoord spielt am Sonntag, 25. Juni, ab 20.15 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Foto: Pascal Faltermann
Wolfmother Rock en Seine CELEBRITES Rock en Seine Saint Cloud 27 08 2016 AlexandreFumeron Pa

Wolfmother: Einfache Rhythmen, kreischende Gitarren: Wolfmother beamen ihr Publikum direkt zurück in die 70er-Jahre. Damit ist ihr Sound wie gemacht für die Festivals dieser Welt. Und überhaupt: Sänger Andrew Stockdale ist ein absolutes Phänomen und seine stimmliche Performance live der Wahnsinn. Anschauen lohnt sich. (haf)

Foto: Imago
Wolfmother Rock en Seine CELEBRITES Rock en Seine Saint Cloud 27 08 2016 AlexandreFumeron Pa

Zurück in die Vergangenheit geht’s am Sonntag, 25. Juni um 17:45 Uhr, dann spielen Wolfmother auf der Blue Stage.

Foto: Imago
Frank Turner: Muss man echt noch etwas über Frank Turner sagen? Ein Dauerkonzertspieler, immer auf Tour, immer die Gitarre in der Hand. Turner füllt das Wembley-Stadion in London, kann aber auch in kleinen Clubs begeistern. Zwischen Kumpeltyp und Superstar ist die Seite des Singer-Songwriters am stärksten ausgeprägt. Er hat Songs zum Mitsingen, mit Tiefgang, zum Feiern. Das ist groß. (paf)

Frank Turner: Muss man echt noch etwas über Frank Turner sagen? Ein Dauerkonzertspieler, immer auf Tour, immer die Gitarre in der Hand. Turner füllt das Wembley-Stadion in London, kann aber auch in kleinen Clubs begeistern. Zwischen Kumpeltyp und Superstar ist die Seite des Singer-Songwriters am stärksten ausgeprägt. Er hat Songs zum Mitsingen, mit Tiefgang, zum Feiern. Das ist groß. (paf)

Foto: Pascal Faltermann
Frank Turner spielt am Freitag, 23. Juni, ab 17.10 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Frank Turner spielt am Freitag, 23. Juni, ab 17.10 Uhr, auf der Green Stage, der Hauptbühne des Hurricane Festivals.

Foto: Pascal Faltermann
Der Sänger und Musiker der Band Danko Jones Danko Jones steht am 19 Juni 2015 auf dem Hurricane

Danko Jones: Für den richtigen Anteil an Schweine-Rock auf dem Hurricane sorgen in diesem Jahr Danko Jones. Die Kanadier sind bekannt für ihre eindringlichen Gesangsparts, harten Gitarren-Riffs und hämmernden Drums – und schlussendlich eben für eine richtig gute Rock-Show. So muss es sein. (haf)

Foto: Imago
Der Sänger und Musiker der Band Danko Jones Danko Jones steht am 19 Juni 2015 auf dem Hurricane

Danko Jones sind am 23. Juni um 16 Uhr auf der Green Stage zu sehen.

Foto: Imago
Casper: Wenn Indie-Mädchen zu Hip-Hop tanzen, plötzlich ein Moshpit tobt und am Ende sich alle singend in den Armen liegen - dann steht Casper auf der Bühne. Der Rapper mit der rauhen Stimme schafft es ganz unterschiedliche Musikfans zu vereinen, und das ist ja genau das, worum es auf einem Festival geht. (haf)

Casper: Wenn Indie-Mädchen zu Hip-Hop tanzen, plötzlich ein Moshpit tobt und am Ende sich alle singend in den Armen liegen - dann steht Casper auf der Bühne. Der Rapper mit der rauhen Stimme schafft es ganz unterschiedliche Musikfans zu vereinen, und das ist ja genau das, worum es auf einem Festival geht. (haf)

Foto: Pascal Faltermann
Casper bildet den Abschluss des Festivals und tritt am Sonntag, 25. Juni um 22.30 Uhr auf der Green Stage auf.

Casper bildet den Abschluss des Festivals und tritt am Sonntag, 25. Juni um 22.30 Uhr auf der Green Stage auf.

Foto: Pascal Faltermann
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