Zwölf Kandidaten zugelassen 153.000 haben die Wahl im Landkreis Rotenburg

Für die Landtagswahlkreise 53 Rotenburg und 54 Bremervörde: Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Landkreis Rotenburg sind für die Landtagswahl am 9. Oktober zugelassen worden.
12.08.2022, 18:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Johannes Heeg

Landkreis Rotenburg. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Landkreis Rotenburg sind für die  Landtagswahl am 9. Oktober zugelassen worden. Damit können alle eingereichten Wahlvorschläge für die Landtagswahlkreise 53 Rotenburg und 54 Bremervörde zur Wahl antreten, teilt die Verwaltung nach einer Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag unter dem Vorsitz des Kreiswahlleiters Landrat Marco Prietz mit.

Wer tritt im Nordkreis an?

Zugelassen wurden für den Wahlkreis 54 Bremervörde Bernd Wölbern aus Wohnste (SPD), Dr. Marco Mohrmann aus Rhadereistedt (CDU), Faruk Maulawy aus Tarmstedt (Grüne), Kevin Leonhardt aus Tiste (FDP) und Willi Heins aus Farven-Byhusen (AfD). Zum Wahlkreis 54 Bremervörde gehören die Stadt Bremervörde, die Gemeinde Gnarrenburg sowie die Samtgemeinden Geestequelle, Selsingen, Sittensen, Tarmstedt und Zeven.

Wer tritt im Südkreis an?

Zugelassen für den Wahlkreis 53 Rotenburg wurden Tobias Koch aus Vahlde (SPD), Eike Holsten aus Rotenburg (CDU), Dr. Bettina Schwing aus Ottersberg (Grüne), Henning Cordes aus Visselhövede (FDP), Marie-Thérèse Kaiser aus Sottrum (AfD), Jürgen Baumgartner aus Ottersberg (Die Linke) und Michael Urban aus Scheeßel (Freie Wähler). Der Wahlkreis 53 umfasst neben den Städten Rotenburg und Visselhövede die Gemeinde Scheeßel, die Samtgemeinden Bothel, Fintel und Sottrum und erstmals auch die Gemeinde Oyten und den Flecken Ottersberg aus dem Landkreis Verden.

Wie viele Stimmberechtigte gibt es?

In den Wahlkreisen 53 Rotenburg und 54 Bremervörde können am 9. Oktober insgesamt rund 153.000 Wahlberechtigte einen neuen Landtag wählen. Davon wohnen rund 83.000 Wahlberechtigte im Wahlkreis 53 und rund 70.000 Wahlberechtigte im Wahlkreis 54.

Wie viele Stimmen kann man abgeben?

Die Wählerinnen und Wähler können bei der Landtagswahl zwei Stimmen vergeben. Mit der ersten Stimme wählen sie die Kandidatin oder den Kandidaten aus dem Wahlkreis, und mit der zweiten Stimme wird eine Landesliste der Parteien gewählt.

Wer zählt die Stimmen?

Am Wahltag und -abend sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Gemeinden im Einsatz, heißt es vom Landkreis. Sie sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe in den Wahllokalen und zählen nach Schließung der Wahllokale die abgegebenen Stimmen. Die Auszählung der per Briefwahl abgegebenen Stimmen erfolgt beim Landkreis. 33 Briefwahlvorstände mit insgesamt 231 Mitgliedern zählen die Stimmen am Wahlabend im Ratsgymnasium in Rotenburg aus.

Was sagt der Landrat?

Landrat Marco Prietz ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Landtagswahl zu beteiligen. „Wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, zählt wirklich jede einzelne Stimme und deshalb sollten wir am 9. Oktober alle unser Wahlrecht wahrnehmen. Ohne Ihre Stimme entscheiden die anderen, wer Sie und Ihre Interessen demnächst im Landtag vertritt." Jeder Wahlberechtigte könne mit der Teilnahme an der Wahl bewusst ein Zeichen für unsere Demokratie setzen und diese damit stärken. Wie wertvoll die freiheitlichen und demokratischen Rechte in Deutschland seien, werde angesichts des wachsenden Einflusses von Autokratien in der ganzen Welt umso deutlicher.

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