Folge der Bundespolitik Mehr Arbeit für die Rotenburger Landkreisverwaltung

Die Rotenburger Kreisverwaltung rechnet beim Bürgergeld mit steigenden Antragszahlen
28.11.2022, 12:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Judith Tausendfreund

Landkreis Rotenburg. Auf die Landkreisverwaltung kommen gewaltige Aufgaben zu. Zum einen steht die Wohngeldreform, das sogenannte Wohngeld plus, vor der Tür. „Das ist die größte Wohngeldreform, die es je gab“, betonte Sozialdezernentin Imke Colshorn in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit. Die Zahl der Anspruchsberechtigten werde wohl steigen, auch werde wohl eine dauerhafte Heizkosten-Komponente in der Zahlung installiert werden. „Der Bund geht sogar von einer möglichen Verdreifachung der Anspruchsberechtigten aus“, betonte die Dezernentin.

Zudem gebe es einen zusätzlichen Heizkostenzuschuss, noch sei aber unklar, wie der ausgezahlt werden solle. Zuständig seien die Wohngeldstellen, aber auch das Sozialamt. Colshorn führte zudem aus, dass die Einführung des Bürgergelds ebenfalls zum Jahreswechsel anstehe. Auch bei der Arbeitsvermittlung durch das Jobcenter komme es dadurch zu weiteren Reformen. „Gravierende Änderungen stehen an, ein elementarer Wechsel kommt, und wir müssen mit steigenden Antragszahlen rechnen“, kündigte sie mit Blick auf das Jahr 2023 an.

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