Karsten Schierenbeck plant für das letzte Augustwochenende 2017 das Stuhr-Open-Air auf dem Gutsgelände Neues Festival für Varrel

Stuhr-Varrel. Das Gut in Varrel hat sein Sommerfestival zurück. Zwei Jahre nach dem letzten A-Heart-For-Stuhr-Festival auf dem Gutsgelände soll es am Wochenende vom 25.
23.02.2017, 00:00
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Neues Festival für Varrel
Von Eike Wienbarg

Stuhr-Varrel. Das Gut in Varrel hat sein Sommerfestival zurück. Zwei Jahre nach dem letzten A-Heart-For-Stuhr-Festival auf dem Gutsgelände soll es am Wochenende vom 25. bis 27. August unter dem Namen Stuhr-Open-Air wieder musikalisch hoch hergehen. Verantwortlich für das neue Festival ist der Varreler Musiker Karsten Schierenbeck. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung steckt er mitten in den Planungen für die Veranstaltung.

Das Konzept für die drei Tage stehe bereits, berichtet Karsten Schierenbeck aus den Vorbereitungen. „Der eindeutige Schwerpunkt ist die Musik“, verspricht er. Heißt: kein Halbmarathon oder andere Aktivitäten im Rahmenprogramm. Damit wollen sich Schierenbeck und die Gemeinde auch bewusst von Helmut Franks A Heart For Stuhr-Festival abgrenzen. Er habe noch kurz vor Helmut Franks Tod mit dem Unternehmer und Festival-Organisator gesprochen, erzählt Schierenbeck. „A Heart For Stuhr ging ein wenig an Stuhr vorbei“, findet Karsten Schierenbeck. „Ich hätte mir ein wenig mehr Integration in die Gemeinde gewünscht“, erklärt Organisator Schierenbeck weiter.

Nach Franks Tod und der letzten Auflage von A Heart For Stuhr klaffte dann eine Lücke im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Alle Beteiligten seien an einem neuen Festival interessiert gewesen, weiß Karsten Schierenbeck zu berichten. Im Gespräch mit Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen habe er seine Hilfe angeboten, so Schierenbeck. „Wir möchten etwas Bodenständiges“, sagt Laura Schriefer von der Stuhrer Kulturabteilung dazu.

„Stuhr braucht ein Festival und Stuhr möchte ein Festival“, sagt Karsten Schierenbeck jetzt selbstbewusst. Nach eigenen Angaben hat er bereits 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Festivalorganisation. So habe er bereits die Weser-Rock-Tour mit Konzerten im Umfeld von Bremen organisiert. Auch Konzerte im Umfeld der Breminale hat Schierenbeck auf seiner Liste.

Für das Stuhr-Open-Air plant Schierenbeck einen Mix aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Aber: „Weder Ballermann, noch Hardcore-Metal“ sollen zu hören sein, verspricht er. Die Bands seien zu „95 Prozent bestätigt“, sagt er weiter. Ska, Hard Rock, Pop, aber auch Blues und Evergreens stehen auf dem Programm. Passend zum „Low-Budget-Projekt“, wie Schierenbeck es beschreibt, kommen die Gruppen aus der Region. „Vor allem aus dem Nordwesten“, erzählt der Organisator. Welche Bands genau zum Festival anreisen, möchte Karsten Schierenbeck allerdings noch nicht verraten. In den kommenden Wochen soll es neue Informationen geben. „Wir befinden uns in der Start-Up-Phase“, sagt Stuhrs Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier.

Ein grober Zeitplan für das Festival steht aber schon fest. Am Freitag soll es am späten Nachmittag mit der Musik losgehen. Für Sonnabend plant Schierenbeck mit fünf bis sieben Bands. Dann soll die Musik schon am frühen Nachmittag auf dem Gutsgelände erklingen. Der Festival-Sonntag soll gemütlich werden. Dann stehen ein traditioneller Frühschoppen und Angebote für Kinder auf dem Programm.

Die Eintrittspreise für das Festival möchte Karsten Schierenbeck ebenfalls moderat halten. „Wir wollen keine Arenen-Preise“, sagt der Musiker. Ein Tagesticket solle sich im Bereich um zehn Euro bewegen, ein Festivalticket für das Wochenende rund 20 Euro kosten. „Wir wollen möglichst viele Stuhrer ansprechen“, berichtet Schierenbeck weiter. Um ein angenehmes Klima rund um das Festival zu schaffen, möchte Schierenbeck auch nicht die ganz großen Boxen auffahren. „Wir möchten die Bevölkerung nicht mit Lärm belästigen“, verspricht er. Für ihn gehe Qualität vor Lautstärke.

„Der eindeutige Schwerpunkt ist die Musik.“ Karsten Schierenbeck
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