Schweinemarkt in Brinkum

Ortskern wird zur Flaniermeile

In Brinkum findet am Sonntag zum achten Mal der Schweinemarkt der Brinkumer Interessengemeinschaft statt. Marktmeister Jürgen Schmidt verrät die Neuigkeiten und Höhepunkte.
15.09.2017, 17:14
Lesedauer: 2 Min
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Ortskern wird zur Flaniermeile
Von Eike Wienbarg
Ortskern wird zur Flaniermeile

Klönen, trödeln, amüsieren: Auf dem Schweinemarkt am Sonntag in Brinkum gibt es viele Möglichkeiten.

Udo Meissner

Stuhr-Brinkum. Im Brinkumer Ortskern wird am Sonntag, 17. September, wieder die Sau rausgelassen – zumindest im übertragenen Sinne. Denn dann findet in der Zeit von 11 bis 19 Uhr der achte Brinkumer Schweinemarkt als Herbstfest der Brinkumer Interessengemeinschaft (Big) statt. Marktmeister Jürgen Schmidt verspricht auch in diesem Jahr einen bunten Mix aus Musik, Ständen, Kulinarischem und Aktionen für Kinder. Aber auch einige Neuigkeiten hat er im Angebot.

Traditionell wird es beim Markt wieder eine Automeile geben. Vier Autohäuser präsentieren laut Marktmeister Schmidt ihre Neuheiten und blitzenden Flitzer. Neu hinzu kommt diesmal eine Ausstellung von Wohnmobilen der Firma Hollenstedt. Darauf freue er sich ganz besonders, da das Unternehmen erst seit einem halben Jahr in Brinkum ansässig ist, so Schmidt.

Musikalische Unterhaltung erwartet die Besucher auf drei Bühnen. Bei der Gaststätte Zum Hannoverschen Roß in der Syker Straße präsentieren die Musikfreunde Stuhr ihr Repertoire. Vor dem Hotel Bremer Tor und an der Gaststätte Nickelodeon spielen Bands, berichtet Jürgen Schmidt. Die Auftritte finden in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr statt.

Ein neuer Gast sei in diesem Jahr der Verein Stuhr Plus. Die Gemeinschaft engagiert sich für das Energiesparen und die energieeffiziente Sanierung von Häusern. Alles Wissenswerte dazu zeigen die Mitglieder an ihrem Stand in der Nähe des Brunnens beim ZOB. Dazu gebe es viele andere Stände, die ihre Waren verkaufen, so Schmidt. Auch für das leibliche Wohl mit zahlreichen Bier- und Essenswagen sei gesorgt. Dabei stehen unter anderem Bratwurst, Kuchen, Germknödel und Brezeln im Angebot. Für Wurst- und Käsewaren sorgt ein Geschäft aus Minden, so Schmidt.

Für Kinder wird es laut Marktmeister Jürgen Schmidt wieder einige Angebote geben. So können die Kleinen auf dem Pony reiten oder eines der Karussells in Anspruch nehmen. Vor dem Bremer Tor soll eine Hüpfburg aufgebaut werden.

Ab dem Gebäude der Volksbank an der Syker Straße bis zur Rosenstraße können private Trödler ihre Flohmarktstände aufbauen. Dabei legt Jürgen Schmidt die Betonung auf privat. Geschäftsmäßige Händler seien nicht so gerne gesehen, sagt er. Auch spontan könnten noch Menschen dort ihre kleinen Stände aufbauen, berichtet Schmidt weiter. Der Aufbau der Stände sei bereits ab 7 Uhr möglich. „Einfach die Ordner mit den weißen Pullovern und dem Big-Emblem ansprechen“, erklärt Schmidt. Diese sind an den Eingängen zur Festmeile auf der Bassumer Straße, der Syker Straße und der Bremer Straße platziert.

Um 13 Uhr machen dann auch die Brinkumer Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag auf. Zwar gebe es derzeit in Brinkum viel Leerstand, trotzdem „wird es einen vernünftigen Mix geben“, verspricht Schmidt. Auch die Geschäftsstelle des WESER-KURIER an der Bassumer Straße 6a beteiligt sich an der Aktion. Dort gibt es unter anderem Karten für das Stück „Für immer Irland – Ein Traum von Irland Teil 2“ des Weyher Theaters zum Sonderpreis von 18 Euro pro Ticket und eine Tagesfahrt zur Elbphilharmonie inklusive Hafenrundfahrt in Hamburg für 65 Euro pro Person.

Ganz in der Nähe der Geschäftsstelle präsentiert sich der Flüchtlingstreffpunkt B5 der Öffentlichkeit. Der FTSV Jahn Brinkum stellt sein Angebot des Fitnessstudios Bovital vor und auch der Förderverein der Grundschule Brinkum ist auf dem Markt vertreten. Der Verein bietet eine Tombola mit zahlreichen attraktiven Gewinnen an, wie Nicole Haase vom Verein erklärt. Mit dem Erlös sollen weitere Projekte an der Schule gefördert werden. Nach der aufbereiteten Bibliothek stehe nun das Außengelände an, so Haase.

Nun hofft Marktmeister Jürgen Schmidt nur noch auf gutes Wetter für die Veranstaltung. „Kommt“, ist er sich aber ziemlich sicher.

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