Frühlingsfest und Weyher Modernisierungstag auf dem Gelände der Firma Warneke in Dreye "So viele Unternehmen an einem Ort - das ist gut für Weyhe"

Weyhe-Dreye. Wo sonst in Dreyes Industriegebiet eher Gabelstapler über das Gelände düsen, gab es an diesem Wochenende einen Menschenauflauf. Viele Weyher wollten das Frühlingsfest auf dem Grundstück der Firma Warneke nicht verpassen. Aber auch der Modernisierungstag, der zum ersten Mal an das Fest gekoppelt wurde, trug wohl seinen Teil zum Ansturm bei.
11.04.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von ROBERT MÜLLER

Weyhe-Dreye. Wo sonst in Dreyes Industriegebiet eher Gabelstapler über das Gelände düsen, gab es an diesem Wochenende einen Menschenauflauf. Viele Weyher wollten das Frühlingsfest auf dem Grundstück der Firma Warneke nicht verpassen. Aber auch der Modernisierungstag, der zum ersten Mal an das Fest gekoppelt wurde, trug wohl seinen Teil zum Ansturm bei.

Bereits ab zehn Uhr vormittags erkundeten die ersten neugierigen Besucher das Gelände der Firma Warneke. Um 11 Uhr folgte dann die Eröffnung durch Geschäftsführer Peter Bussmann. Besonders lobte er die Arbeit seiner Angestellten, die bis halb fünf Uhr morgens noch in der Firma tätig gewesen seien. Sie hatten die Arbeiten am neuen Fliesenhaus im Verkaufsbereich der Firma Warneke beendet, dort konnten sich die Besucher nun verschiedene Fliesen in eigens hergerichteten Badezimmern anschauen. "Ich habe es selbst noch nicht gesehen, aber ich habe gehört, es ist sehr gut geworden", so Bussmann.

Über 60 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, allesamt Lieferanten der Firma Warneke. "So viele verschiedene Unternehmen alle an einem Ort zusammen - das ist gut für Weyhe", befand Weyhes stellvertretender Bürgermeister Jürgen Borchers.

Die Idee für den Modernisierungstag entstand aus dem Wunsch der Vernetzung der Weyher Handwerker. "Wir wollen den Bürgern klarmachen, was sie in Weyhe alles bekommen können, ohne dafür extra nach Bremen fahren zu müssen", so Borchers. Neu ist die Idee, diesen Informationstag mit dem Frühlingsfest zu koppeln.

Natürlich schwingt bei dem Wort Modernisierung auch gleich der Klimaschutz mit. "In diesem Jahr arbeiten die Gemeinden Stuhr und Weyhe hart für den Klimaschutz, was natürlich auch ein Interesse der Industrie sein muss", erklärte Dieter Helms, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Weyhe. Die Bürger sollten sich über den Klimaschutz informieren und erfahren, wie sie ihr Haus nachhaltig umbauen können - so die Hoffnung. Langfristiges Ziel der Gemeinde ist es schließlich, die Klimabilanz auszugleichen. "Und wir sind froh, dass wir mit der Firma Warneke dabei einen starken Partner haben", so Helms weiter.

Aber die Besucher erwartete auf dem 26000 Quadratmeter großen Gelände nicht nur trockene Informationen. Auch für Unterhaltung war gesorgt: Extra für das Fest war eine Go-Kart-Bahn aufgebaut worden. An einer Gondel konnte man sich einen Überblick über das Gelände verschaffen, und neben dem Bau eines Vogelhäuschens konnten die kleinen Besucher auch noch in einem echten Bagger im Sand buddeln oder sich beim Kinderschminken verwandeln lassen. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Blasorchester des TSV Blau-Weiß Melchiorshausen begleitet. Der Geschäftsführer Peter Bussmann zeigte sich zuversichtlich: "Wir hoffen, mit der Veranstaltung ebenso viel Erfolg zu haben, wie in den Jahren zuvor und würden diese Tradition gerne fortsetzen."

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