Erste Fahrenhorster Runde bringt neue Ideen ins Spiel "Wir wollen den Senioren die Hand reichen"

Stuhr-Fahrenhorst. Das Quartiersmanagement in Fahrenhorst verselbstständigt sich immer mehr. Das hat die erste Fahrenhorster Runde am Montagabend bestätigt. 15 Menschen seien bei dem Treffen im Gasthaus zur Linde dabei gewesen und wollen sich künftig für ihr Umfeld engagieren, berichtet Lilja Helms, Leiterin des für das Quartiersmangement zuständigen Seniorenservicebüros.
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Von Claudia Ihmels

Stuhr-Fahrenhorst. Das Quartiersmanagement in Fahrenhorst verselbstständigt sich immer mehr. Das hat die erste Fahrenhorster Runde am Montagabend bestätigt. 15 Menschen seien bei dem Treffen im Gasthaus zur Linde dabei gewesen und wollen sich künftig für ihr Umfeld engagieren, berichtet Lilja Helms, Leiterin des für das Quartiersmangement zuständigen Seniorenservicebüros.

Ziel des Quartiersmanagement ist es, dass Senioren so lange wie möglich alleine zu Hause bleiben können. Dazu wird vor allem auf Nachbarschaftshilfe gesetzt. "Das kann nur auf kleinräumiger Ebene aktiviert werden, darum spricht man von sogenannten Quartieren", sagt Lilja Helms. Sechs ehrenamtliche Ansprechpartner gibt es bereits. Sie haben unter anderem den Fahrenhorster Boten mit Terminen für den Ortsteil auf den Weg gebracht (wir berichteten). Viele Bürger haben sich laut Helms außerdem eine Runde zum Austauschen und Planen von weiteren Aktivitäten gewünscht.

Tatsächlich seien am Montagabend auch neue Anliegen geäußert worden, so Helms. "Die Teilnehmer haben erzählt, dass es in Fahrenhorst einige Straßenzüge gibt, in denen das Miteinander von Jung und Alt gut funktioniert. Es gibt aber auch Straßen, in denen Senioren Hilfe benötigen", sagt Lilja Helms, die die Runde mit ihrer neuen Kollegin Christin Brümmer moderiert hat. Deshalb hätten die Teilnehmer der ersten Runde jetzt beschlossen, diese Senioren anzusprechen und ihnen Hilfe anzubieten. "Wir wollen ihnen die Hand reichen. Wer die Hand nicht will, kann sie aber auch wegdrücken", erklärt Helms das Prinzip.

Ebenso sei der Wunsch geäußert worden, dass im Fahrenhorster Boten noch mehr Veranstaltungen aufgeführt werden. Dazu hätten sich die Teilnehmer im Alter von 55 bis 75 Jahren einen Treffpunkt wie das Lohmann-Haus in Brinkum für Fahrenhorst gewünscht. "Die Senioren von heute wollen nicht mehr nur Kaffeetrinken. Sie strotzen vor Energie", glaubt Helms. Bei der Umsetzung der Wünsche gehe es nicht darum, die Forderungen einfach an die Gemeinde weiterzuleiten. "Wir müssen wegkommen von der fordernden Motzgesellschaft", findet die Leiterin des Seniorenservicebüros. Erst müsse man selbst überlegen, was man machen kann und dann eventuell an anderer Stelle um Unterstützung bitten. Die Fahrenhorster Runde findet an jedem ersten Montag im Monat im Gasthaus zur Linde statt. Neue Teilnehmer sind willkommen.

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