Drei Fragen an Bernd Junker "Arbeit wird von allen geschätzt"

In der Diskussion um die Ausstattung der Feuerwehr hat SPD-Ratsherr Bernd Junker deutlich Position bezogen. Hierzu hat ihn Ralf Michel befragt.
19.07.2011, 05:00
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In der Diskussion um die Ausstattung der Feuerwehr hat SPD-Ratsherr Bernd Junker deutlich Position bezogen. Hierzu hat ihn Ralf Michel befragt.

Frage: Herr Junker, was haben Sie eigentlich gegen die Feuerwehr?

Bernd Junker: Überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil. Im Stadtrat schätzen Alle die schwierige und ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkameraden. Die Ausstattung der Feuerwehren ist eine Pflichtaufgabe, der müssen wir uns stellen. Es besteht eine Fürsorgeplicht des Rates für die Kameraden, und das ist auch Allen bewusst.

Befürchten Sie, dass die Feuerwehr Geld verschwendet?

Das kann sie gar nicht, denn sie kann nur das Geld ausgeben, was die Politik ihr zur Verfügung stellt. Die Feuerwehr in Achim erhält alles, was für ihre Arbeit erforderlich ist. Der zusätzliche Satz in der Beschlussvorlage war nie so gedacht, wie es jetzt dargestellt wird. Wir wollten nur verdeutlichen, dass es bei der Anschaffung von Fahrzeugen keinen Automatismus gibt. Wir müssen jedes Mal schauen, ob es wirklich notwendig ist, und ob wir das auch leisten können. Wie in allen anderen Haushaltsbereichen auch. Immerhin reden wir hier bis 2015 über ein Volumen von über einer Million.

Wenn alles ganz anders gemeint ist - woher rührt dann die Schieflage in der Diskussion?

Ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht wird hier auf Kosten der Feuerwehrkameraden Politik betrieben. Das wäre sehr bedauerlich. Denn die gute und motivierte Arbeit der Feuerwehr Achim geht bei dieser Diskussion unter.

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