Rösterei

Auf ein Tässchen Hecki-Kaffee

Bei Heinz Heckmann Im Hülsener Gewerbegebiet duftet es ab Herbst nach frisch gerösteten Arabica- und Robusta-Bohnen.
27.07.2017, 10:02
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Von Jörn Dirk Zweibrock

Dörverden-Hülsen. Ja, die Geschichte hat er zwar schon hundert Mal erzählt, trotzdem hat sie Heinz Heckmann beim Richtfest seiner Rösterei noch einmal zum Besten gegeben: „Ich habe ein Patent auf ein Röstverfahren mit überhöhtem Dampf angemeldet. Weil niemand wollte, röste ich nun also selbst.“ Für den Bau seiner Rösterei im Hülsener Gewerbegebiet am Hespenweg nimmt er nach eigenen Angaben rund eine Dreiviertel Million Euro in die Hand. Die Stahlkonstruktion für die Halle steht, Dienstagnachmittag wurde dort Richtfest gefeiert. Ganz traditionell mit Richtkranz, Richtspruch und einer zerdepperten Flasche Weizenkorn. Verläuft alles nach Plan, strömt im November zum ersten Mal der Duft von frisch gerösteten Bohnen durch Hülsen. „Für den Hecki-Kaffee rösten wir Arabica-Bohnen, für unseren Espresso verwenden wir hingegen Robusta“, erzählt Heckmann. Zur Erinnerung: Bei Arabica-Kaffee handelt es sich um Hochland-Kaffee, Robusta wird der Kaffee aus dem Tiefland genannt. Und auch die Sache mit dem Hecki-Kaffee hat einen ganz einfachen Hintergrund: „Hecki ist früher immer mein Spitzname gewesen. Darum nenne ich meinen Kaffee nun also auch so“, erzählt der 75-jährige Hülsener. Als rechte Hand steht ihm Elke Lange zur Seite, verantwortlich für die Vermarktung und den Vertrieb des Hecki-Kaffees. „Wir haben testweise schon über ein Jahr lang in Verden geröstet“, kann es Heckmann kaum erwarten bis das Hülsener Probier-Café im Herbst seine Tore öffnet.

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