Beim Tagungshaus Drübberholz entsteht mit Unterstützung der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ein Natur-Erlebnis-Pfad Bremer Schüler auf dem Barfußpfad

Dörverden (fr). In Drübberholz entsteht derzeit ein Natur-Erlebnis-Pfad mit vielfältigen Möglichkeiten, Erfahrungen in und mit der Natur zu sammeln. Das erste Teilstück, der Barfußpfad, ist fertig gestellt und wurde jetzt von Schülerinnen, Schülern und Lehrern des Gymnasiums Obervieland ausprobiert. Die Gruppe ist zu einer themenorientierten zirkuspädagogischen Klassenfahrt im Tagungshaus Drübberholz und kam so in den Genuss, den Barfußpfad als erste zu betreten. Das Feld mit den Korken kam bei fast allen am Besten an. Weitere Erlebnis-Felder zu den Themen Riechen, Hören und Beobachten entstehen im Außenbereich des Tagungshauses.
04.08.2012, 05:00
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Dörverden (fr). In Drübberholz entsteht derzeit ein Natur-Erlebnis-Pfad mit vielfältigen Möglichkeiten, Erfahrungen in und mit der Natur zu sammeln. Das erste Teilstück, der Barfußpfad, ist fertig gestellt und wurde jetzt von Schülerinnen, Schülern und Lehrern des Gymnasiums Obervieland ausprobiert. Die Gruppe ist zu einer themenorientierten zirkuspädagogischen Klassenfahrt im Tagungshaus Drübberholz und kam so in den Genuss, den Barfußpfad als erste zu betreten. Das Feld mit den Korken kam bei fast allen am Besten an. Weitere Erlebnis-Felder zu den Themen Riechen, Hören und Beobachten entstehen im Außenbereich des Tagungshauses.

Die Natur-Erlebnis-Felder, die vom gemeinnützigen Verein Drübberholz angelegt werden, dienen der Erweiterung und Stärkung des umwelt- und erlebnispädagogischen Angebotes. Sie stehen neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der eigenen Seminare auch anderen Kinder- und Jugendgruppen, beispielsweise bei Klassenfahrten zur Verfügung.

Lärm und Abgase auf der Straße, Musik in jedem Laden, und Reklame so weit das Auge reicht – die sensorischen Empfindungen würden im Alltag stark beansprucht, so die Betreiber des Tagungshauses. So stark, dass leise zwitschernde Vögel, raschelnde Blätter oder die kühlende Windbrise auf der Haut oft gar nicht mehr wahrgenommen werden. Mit dem Natur-Erlebnis-Pfad sollen diese Sinne zu neuem Leben erweckt werden. "Der Mensch ist im Allgemeinen auf das Sehen ausgerichtet, die anderen Sinne wie hören, tasten, riechen oder schmecken sind bei sehenden Menschen unterrepräsentiert", so Bernward Nüttgens. Als nächstes Erlebnis-Feld würden deshalb zwei Hochbeete errichtet, in denen Pflanzen wachsen, die zum Riechen einladen. Es folgen Bereiche fürs Hören, wie Baumstammtelefon und Klanghölzer, Fühlkästen für das Tasten mit den Händen und Beobachtungsfelder wie Teich mit Solarpumpe und Insektenhaus. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt mit 28000 Euro dieses Projekt.

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