Amerikanische Schülerin ist zu Gast in Langwedel / Jugendaustausch für drei Wochen / Gegenbesuch geplant Fasziniert vom deutschen Regen

Die grüne Landschaft, das Schloss in Etelsen und der Regen, das sind nur drei von vielen Dingen, von denen die amerikanische Schülerin Bria Young nach rund zwei Wochen in Deutschland schwärmt. Für drei Wochen lebt sie momentan bei Zoe Kalcum und ihrer Familie in Langwedel, bevor es im Anschluss zum Gegenbesuch kommt.
09.07.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Fasziniert vom deutschen Regen
Von Marius Merle

Die grüne Landschaft, das Schloss in Etelsen und der Regen, das sind nur drei von vielen Dingen, von denen die amerikanische Schülerin Bria Young nach rund zwei Wochen in Deutschland schwärmt. Für drei Wochen lebt sie momentan bei Zoe Kalcum und ihrer Familie in Langwedel, bevor es im Anschluss zum Gegenbesuch kommt.

Verden·Langwedel. Als "wonderful place" bezeichnet Bria Young begeistert die Region in und um Verden. Die 17-jährige Schülerin aus den USA ist derzeit im Rahmen eines Jugendaustausches für drei Wochen zu Gast bei Familie Kalcum in Langwedel. Im Gegenzug wird die 16-jährige Zoe Kalcum kommende Woche für ebenfalls drei Wochen zu Bria und ihrer Familie nach Texas fliegen.

Organisiert wird der Austausch durch den Rotary-Club Verden, der neben diesen Kurzaustauschprogrammen auch Jahresaufenthalte von Schülern anbietet. "Die Kurzaufenthalte von mehreren Wochen werden zuletzt durch die Umstellung des Schulsystems auf G8 wieder beliebter", erzählt Jugenddienstleiter Uli Schmitz angesichts der Tatsache, dass sich viele wegen der verkürzten Schulzeit kein ganzes Fehljahr mehr erlauben möchten. Aber gerade das sehe er als großen Irrtum und rät weiterhin zum Jahresaustausch, indem er anfügt, wer das Angebot nicht nutze, der sei selbst Schuld. Bei den Kurzaufenthalten kann zwischen den USA, Brasilien und Südafrika als möglichem Ziel ausgewählt werden. Für die Jahresaufenthalte sei das Angebot noch wesentlich umfangreicher.

"Amerika war schon immer mein Traum", begründet Kalcum ihre Entscheidung für die Teilnahme an dem Austausch. Sie freut sich schon auf die Reise in die USA und auf die nächsten Wochen. Ein solcher Austausch stelle die beste Möglichkeit dar, eine neue Kultur und die Sprache besser kennenzulernen. Sie hätte sogar ein ganzes Jahr in die Vereinigten Staaten gewollt, habe aber zu spät mit den nötigen Vorbereitungen begonnen. Denn diese starten meist schon über ein Jahr vor dem Beginn, wie Schmitz erklärt.

Viele positive Eindrücke gewonnen

Gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland waren Bria Young zahlreiche Dinge aufgefallen, die sie so aus ihrer Heimat in dieser Form noch nicht kannte. Insbesondere die vielen grünen Landschaften und die alten historischen Gebäude hätten sie beeindruckt. Auch vom Wetter hier in Deutschland sei sie fasziniert. Am besten gefalle ihr zur Überraschung aller der Regen. Kalcum hat mit ihrer Familie bisher versucht, ihrer Austauschpartnerin soviel wie möglich zu zeigen. "Wir waren bereits an der Nordsee, in Hamburg und in Hannover", erzählt sie. Ein besonderes Interesse habe Young an Schlössern, da lag es nahe, dass die beiden Jugendlichen bereits am Tag ihrer Ankunft gemeinsam das Schloss in Etelsen erkundeten.

Das Austauschprogramm des Rotary Clubs diene dazu, Freundschaften zu schaffen und Toleranz zu fördern, so Schmitz. Ein Ziel, welches bei Kalcum und Young nach nur zwei gemeinsamen Wochen erreicht wurde. "Wir sind bereits richtig gute Freundinnen geworden", freut sich Zoe Kalcum.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+