Niedrigwasser im Kreis Verden Fließgewässer sind im kritischen Bereich

Die bisherigen Niedrigwasserstände der Flüsse im Landkreis Verden werden teilweise deutlich unterboten. Experten sprechen von einer Extremsituation für die Ökosysteme.
18.08.2022, 15:40
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Von Andreas Becker

Unter dem Klima leidet nicht nur der Rhein, die Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen und Monate wirkt sich auch negativ auf die Fließgewässer im Landkreis Verden aus. Mit einer Ausnahme: "Durch die Stauregelung der Mittelweser ist der Wasserstand der Weser normal. Mit Einschränkungen der Berufsschifffahrt ist derzeit nicht zu rechnen", sagt Jens Köhne vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser in Verden. Aber auch die Außenweser bei Intschede und Dörverden zeigt Pegelstände deutlich unter dem mittleren Niedrigwasser. Dramatischer ist die Situation der Aller. Laut Köhne gibt es aktuell Einschränkungen oberhalb des Stadtbereiches Verden. Der Pegel in Eitze zeigt zurzeit 218 Zentimeter, das mittlere Niedrigwasser beträgt 234 Zentimeter. Der Allerpegel in Rethem zeigt 13 Zentimeter, das mittlere Niedrigwasser liegt bei 62 Zentimetern. "Das ist eine deutliche Unterschreitung. Der Betrieb von Sportbooten ist dort nicht mehr möglich", beschreibt Köhne die Auswirkungen.

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