Umfrage zum Achimer Wochenmarkt / Auch die Kunden zeigen sich zufrieden mit dem vielfältigen Angebot Für viele Händler der beste Markt in der Region

Mittwochs und sonnabends ist Markttag – für viele Achimer gesetzte Termine. Selten ist es so voll in der Stadt, aber was halten die Besucher von ihrem Markt?VON STEPHEN KRAUT
10.05.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stephen Kraut

Mittwochs und sonnabends ist Markttag – für viele Achimer gesetzte Termine. Selten ist es so voll in der Stadt, aber was halten die Besucher von ihrem Markt?VON STEPHEN KRAUT

Achim. Das Parkhaus ist restlos gefüllt, in der Fußgängerzone lassen allerlei Düfte erkennen, welche Obstsorten zur Zeit Saison haben. Für viele Achimer führt mittwochs und sonnabends kein Weg an der Innenstadt vorbei. Der ACHIMER KURIER hat sich umgehört, wie der Markt bei Besuchern, Beschickern und Geschäftsleuten ankommt.

"Das ist der beste Markt in der Gegend", fasst Christian Wiencke seine Meinung über den Achimer Wochenmarkt am Mittwoch zusammen. Der Ottersberger verkauft Obst und Gemüse. Er hat viele Stammkunden, aber auch neue Gesichter sieht er regelmäßig. Diese Mischung sei zurückzuführen auf die große Vielfalt an regionalen Angeboten, glaubt Marktbesucherin Dagmar Pfeiffer. "Mir fehlt hier nichts."Außerdem sei die Kommunikation mit den Marktbeschickern wichtig für sie. "Das gehört einfach dazu." Vor allem für die "kleinen Allerlei-Dinge sei der Achimer Wochenmarkt perfekt, betont Kundin Gudrun Becker. Ebenso sieht es Ernst Michel, Marktbeschicker und Anbieter von Honig und Bienenkörben. "Die Frequenz in Achim ist gut. Und man hat die Möglichkeit, die Kunden in einem Gespräch ausführlich zu informieren." Gerade mit Blick auf die Bienenkörbe sei das sehr wichtig, "und ist in dieser Form nur auf einem Markt möglich".

Auch Händler Roland Arndt ist zufrieden mit der Art, wie der Markt sich präsentiert. "Man hört zwar ab und zu, dass die Parkplatzsituation an Markttagen nicht einfach ist, aber am Markt selbst habe ich nichts zu meckern." Anders sehe es aus in Sachen mögliche Überdachung der Fußgängerzone. "Da hat jemand wohl einen Dachschaden", findet Arndt. Zwar sei so ein Dach im Winter sicher sinnvoll, "im Sommer kann die Straße aber wahrscheinlich leicht zum Gewächshaus werden", befürchtet der Verdener. Ob ein Dach mehr Segen oder Fluch bedeutet, wollte Olaf Heym, Inhaber von Sport 2000, nicht beurteilen: "Das muss man wohl abwarten." Der Markt selbst sei jedoch ein Gewinn für sein Geschäft. "Es lockt die Menschen aus der Region in die Achimer Innenstadt. Und viele verbinden den Einkauf auf dem Markt gerne mit einem Besuch in den angrenzenden Geschäften." Olga Stähle vom Modegeschäft "Bollywood" sieht das ähnlich: "Der Markt beeinflusst uns aber nicht groß. Das Wetter spielt da schon eher eine Rolle: Bei Regen nehmen sich weniger Leute die Zeit, auch mal in die Geschäfte links und rechts zu gehen."

Dass der Markt stetig gewachsen ist, berichtet Michael Edwards, der seit 1990 dort Blumen verkauft. "Die Auswahl ist ideal. Mehr sollte es auch eher nicht werden, das würde den Händlern wohl das Geschäft erschweren", schätzte er. Der Achimer Markt sei ohnehin bereits sehr attraktiv: "Die Leute kommen gern."

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