Fahranfänger stellt Rekord 18-Jähriger rast durch Tempo-80-Zone

Oyten. Mit einem traurigen Rekord endete Samstagnacht die Geschwindigkeitskontrolle für die Autobahnpolizei Langwedel. Ein junger Führerschein-Neuling raste mit 172 Stundenkilometern durch die Tempo-80-Zone im Baustellenbereich der Autobahn A1 bei Oyten.
01.03.2010, 08:41
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Von Lars Köpller

Oyten. Mit einem traurigen Rekord endete Samstagnacht die Geschwindigkeitskontrolle für die Autobahnpolizei Langwedel. Ein junger Führerschein-Neuling raste mit 172 Stundenkilometern durch die Tempo-80-Zone im Baustellenbereich der Autobahn A1 bei Oyten.

Damit war der Fahranfänger aus Gelsenkirchen, der mit seinem Opel in Richtung Hamburg unterwegs gewesen war, um satte 92 Stundenkilometer zu schnell. Obwohl der 18-Jährige seine Fahrt zunächst fortsetzen durfte, hat die Raserei schwerwiegende Konsequenzen für ihn. Da sich der junge Mann noch in der Probezeit befindet, dürfte er sich schon bald wieder am Fahrschulunterricht beteiligen müssen, bevor er überhaupt wieder eine Lizenz zum Autofahren erhält.

Die gezielte Verkehrsüberwachung, mit der die Beamten den Autobahnnutzern am Wochenende auf den Zahn fühlte, lieferte aber noch weitere Fakten. Insgesamt stellten die Ordnungshüter sechs Fahrer fest, denen nach der jeweiligen Geschwindigkeitsmessung ein Fahrverbot droht. Die Polizei weist darauf hin, dass sie im Baustellenbereich dieser Autobahn in unregelmäßigen Abständen die Laserpistole für ihre Geschwindigkeitskontrollen einsetzt .

Die Beamten sehen in den erheblichen Tempoüberschreitungen ein großes Gefährdungspotenzial für andere Verkehrsteilnehmer. Zielgruppe der Verkehrsüberwachungen bleiben daher auch jene Fahrzeugführer, die das zulässige Tempo deutlich überschreiten.

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