Achim Ablenkungsmanöver

Was ein Aufstand der CDU-Ottersberg für eine eventuelle Ordnungswidrigkeit zum Thema E-Werks-Affäre! Nun suchen die Christdemokraten nach dem unbekannten Maulwurf, der das Baltic-Gutachten aus seinen dunklen Gängen ans Tageslicht gebracht hat. Aber warum regt sich diese Parteiführung eigentlich so auf und was will sie durch die Nichtveröffentlichung erreichen? Wenn keine Aufklärung gewünscht ist, dann bitte so viel Rückgrat und das „Warum“ den Bürgern auch ehrlich sagen!Die CDU will doch jetzt nur ablenken, denn es kursieren vom Gutachten oder besser gesagt „Schlechtachten“ in Ottersberg bereits viele Exemplare und der Inhalt ist brisant! Der materielle Schaden, mit einem Fehlbetrag des E-Werkes von mehr als ca. zwei Millionen Euro ist bekannt und die vom Bürgermeister so vehement verteidigte Aufklärung mit entsprechenden Regressen ist nach dem Schlechtachten auch längst abgeschlossen.
18.10.2016, 00:00
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Von Tina Hayessen

Was ein Aufstand der CDU-Ottersberg für eine eventuelle Ordnungswidrigkeit zum Thema E-Werks-Affäre! Nun suchen die Christdemokraten nach dem unbekannten Maulwurf, der das Baltic-Gutachten aus seinen dunklen Gängen ans Tageslicht gebracht hat. Aber warum regt sich diese Parteiführung eigentlich so auf und was will sie durch die Nichtveröffentlichung erreichen? Wenn keine Aufklärung gewünscht ist, dann bitte so viel Rückgrat und das „Warum“ den Bürgern auch ehrlich sagen!

Die CDU will doch jetzt nur ablenken, denn es kursieren vom Gutachten oder besser gesagt „Schlechtachten“ in Ottersberg bereits viele Exemplare und der Inhalt ist brisant! Der materielle Schaden, mit einem Fehlbetrag des E-Werkes von mehr als ca. zwei Millionen Euro ist bekannt und die vom Bürgermeister so vehement verteidigte Aufklärung mit entsprechenden Regressen ist nach dem Schlechtachten auch längst abgeschlossen. Was also gibt es noch zu verheimlichen?

Wer allerdings das Gutachten, wie wir, gelesen hat, der kommt automatisch zu dem Schluss, dass es jetzt nicht um den materiellen Schaden, sondern mit dem Getue nur um den Schutz der für das Desaster Verantwortlichen geht. Anstatt zurückzutreten, wollen sie im kommenden Rat wieder dabei sein. Hätten die Personen in der ihnen übertragenen Kontrollfunktion im Rat eine qualifizierte Arbeit abgeliefert, wäre es höchstwahrscheinlich nie zu dem Fehlbetrag gekommen, im Gegenteil, es wären 10 Jahre lang notwendige Rücklagen für die neue Turnhalle und für Reparaturarbeiten am Schwimmbad möglich gewesen.

So aber müssen für diese Projekte erneut Kredite aufgenommen werden, die wir alle zu bezahlen haben. Herr Dannert, als heutiger E-Werks-Leiter beweist es mit seiner konsequenten und qualifizierten Arbeit und bringt das E-Werk in kürzester Zeit wieder in die Gewinnzone.

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