„Soziale Integration im Quartier“

Achim erhält Förderung fürs neue Familienzentrum

Aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ erhält Achim eine Förderung von 856.000 Euro für das im Sanierungsgebiet Nördliche Innenstadt geplante Familienzentrum mit Kindertagesstätte.
07.04.2019, 20:29
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Achim erhält Förderung fürs neue Familienzentrum
Von Kai Purschke
Achim erhält Förderung fürs neue Familienzentrum

Derzeit Baustelle, doch später soll auch eine Kita auf dem Gelände Platz finden, die vom Land gefördert wird.

Vasil Dinev

Die Stadt Achim ist in den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ aufgenommen worden und erhält daher vom Land Niedersachsen für das im Sanierungsgebiet Nördliche Innenstadt geplante Familienzentrum mit Kindertagesstätte einen Förderanteil von 856 000 Euro. Wie berichtet, soll dort, wo derzeit die Lieken-Brache abregissen wird, unter anderem auch eine neue Kita entstehen.

Mit dem Bund-Länder-Förderprogramm wird das Ziel verfolgt, die Kommunen bei ihren Vorhaben zur Verbesserung der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier zu unterstützen. „Die Stadt ist dankbar für die Unterstützung durch Fördermittel aus dem Investitionspakt und wird sich den Herausforderungen, das Angebot an qualifizierte und nachgefragte Kinderbetreuungsplätze in Achim zu erhöhen, weiterhin mit großem Engagement stellen“, heißt es in einer Mitteilung von der Achimer Stadtverwaltung.

Insgesamt fördert das Land, wie Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies mitgeteilt hat, Bürgerhäuser, Kindergärten und Begegnungszentren in Kommunen mit 22,54 Millionen Euro – verteilt auf 20 Baumaßnahmen. Die Projekte sollen demnach „einen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt und die soziale Integration in ihren Quartieren leisten“. Lies: „Wir haben ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Programmen, mit dem wir Städte und Gemeinden beim Thema Wohnen unterstützen. Dabei geht es natürlich zuerst darum, Wohnraum zu schaffen. Hier setzt Niedersachsen verstärkt auf die soziale Wohnraumförderung.“

Lesen Sie auch

Mit dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ leisten Land und Bund laut Lies einen Beitrag dafür, die gesellschaftliche Integration und den sozialen Zusammenhalt in Stadt- und Ortsteilen zu stärken und die Lebensqualität vor Ort spürbar zu verbessern.

Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einem Zuschuss aus Bundes- und Landesmitteln bis zu einer Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten unterstützt. Die Kommunen selbst müssen einen zehnprozentigen Eigenanteil aufbringen. Das geplante Familienzentrum in der Nördlichen Innenstadt soll, wegen der direkten Nähe zum Achimer Bahnhof, den Namen „Bunte Lok“ bekommen – es ist das einzige Vorhaben im Landkreis Verden, das aus diesem Fördertopf Geld bekommt.

Und auch die Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth freut sich für Achim, wie sie mitgeteilt hat: „Mit den Fördermitteln soll der soziale Zusammenhalt hier vor Ort gestärkt werden. Es ist nur zu begrüßen, dass die Stadt Achim mithilfe der Fördermittel Plätze in zwei Krippengruppen und drei Kindergruppen schaffen kann.“ Das Familienzentrum und die Außenanlagen sollen außerhalb der Öffnungszeiten der Kinderbetreuung (nicht nur) von den zukünftigen Quartiersbewohnern genutzt werden können.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+