Portal Achim.24.de gestartet

Rund um die Uhr präsent

Es ist eine Chance, auch in Zeiten des Lockdowns auffindbar, präsent und erreichbar zu bleiben: Das Portal achim24.de ist nun offiziell gestartet. Es ist ein digitales Branchenbuch für alle Achimer Unternehmen.
17.12.2020, 15:43
Lesedauer: 2 Min
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Rund um die Uhr präsent
Von Kai Purschke

Da schließt sich der Kreis. Während des ersten Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr startete das Internetportal achimgehtimmer.de, um in Zeiten der Pandemie den Achimer Geschäftsleuten kostenlos die Möglichkeit zu geben, dass sie sich und ihre Dienstleistungen, Erreichbarkeiten sowie Kontaktdaten in dem Internetportal präsentieren können. Wie berichtet, war dieses Portal der Vorläufer für das von der Stadt Achim in Auftrag gegebene Internetangebot achim24.de, das nun offiziell gestartet ist – wieder pünktlich zum Lockdown. Umgesetzt hat es die Achimer Webdesignfirma Webad – Internet Advertising, deren Inhaber Ingo Freitag der Vorsitzende der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga) ist.

Da es sich bei diesem digitalen Branchenbuch um eine Leistung nur für Achimer Unternehmen handelt, sind für Neueinträge der Ort und die Postleitzahl bereits vorgegeben und können auch nicht verändert werden, wie Ingo Freitag erklärt. „Das ist so gewollt, es ist ein Angebot ausschließlich für alle unsere Betriebe in der Stadt.“ Und damit sind wirklich alle gemeint: Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistungen, Medizin und Unterkünfte sowie Vereine. Jeder Betrieb, der es möchte, kann sich auf dem Portal registrieren und dann seine Einträge selbst verwalten und aktuell halten. „So können gerade jetzt während des Lockdowns die momentanen Kontaktdaten oder Öffnungszeiten mitgeteilt werden“, sagt Freitag. Darüber hinaus können die Einträge auch Fotos – vom Geschäft, aber auch von Produkten – enthalten. Auf Wunsch ist eine Verortung in einer digitalen Straßenkarte dabei. Restaurants können dort ihre aktuellen Lieferbedingungen und Außerhaus-Angebote präsentieren.

Knapp 150 Einträge enthält das Portal bisher, das unter der Adresse www.achim24.de zu erreichen ist. Angesichts der von der Wirtschaftsförderung erwähnten 2000 Betriebe, die es in Achim gibt, sind dies gerade mal siebeneinhalb Prozent aller potenziellen Nutzer. Bei der jüngsten öffentlichen Vorstellung des Projekts hatte Wirtschaftsförderer Martin Balkausky von der Stadt Achim, die das Portal betreiben wird, geschildert, dass die Verwaltung zunächst mal die Zahl von Tausend Unternehmen anpeile. „Über eine generelle Ansprache wollen wir die jetzige Zahl erhöhen“, hatte Balkausky den Ratsfraktionen erklärt.

Die Unternehmen selbst können über die Startseite ein Antragsformular aufrufen und es ausfüllen und auf diese Weise einen Neueintrag vorschlagen. Aus Sicht des Uga-Vorsitzenden Freitag bietet das Portal Betrieben – insbesondere den derzeit unter dem Lockdown leidenden Einzelhändlern – die Gelegenheit, präsent zu bleiben. „Denn der Onlinehandel lebt schließlich weiter und darf auch während des Lockdowns verkaufen“, vergleicht Freitag. Die großen Onlinehändler würden von der Zwangsschließung des stationären Einzelhandels profitieren. Daher fände er es im Sinne der Gleichbehandlung gut, wenn auch die großen Logistikzentren des Onlinehandels nun bis zum 10. Januar einen Stopp auferlegt bekämen.

Andererseits weiß auch Ingo Freitag, dass jedes Achimer Geschäft ja auch während des Lockdowns das Recht hat, seine Waren weiterhin übers Internet zu verkaufen. „Das machen aber noch die wenigsten“, ist dem Vorsitzenden der Unternehmergemeinschaft bewusst. Daher könne das Portal den Kaufleuten helfen, den Kunden im Gedächtnis zu bleiben.

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