Ehrenpreisverleihung

Achimer Alltagshelden gesucht

Für die alljährliche Ehrenpreisverleihung am 5. Dezember bittet die Achimer Stadtverwaltung um Vorschläge aus der Bevölkerung. Allerdings sind einige Regeln zu beachten.
22.08.2019, 15:52
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Achimer Alltagshelden gesucht
Von Kai Purschke
Achimer Alltagshelden gesucht

Die Verleihung des Achimer Ehrenpreises findet stets im feierlichen Rahmen statt.

Björn Hake

Nur allzu gerne erzählt Achims Bürgermeister Rainer Ditzfeld, wie andere Städte und Gemeinden seine Stadt um ihre Ehrenpreisverleihung geradezu beneiden. Schließlich ist der alljährliche Abend im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements neben dem Wirtschaftsforum und der Auszeichnung zum „Unternehmer des Jahres“ das größte gesellschaftliche Ereignis. Und egal, auf welchen Wochentag der 5. Dezember auch fallen mag: An diesem Tag und damit passend zum dann ebenfalls begangenen Internationalen Tag des Ehrenamts findet die Preisverleihung im Achimer Rathaus statt. In diesem Jahr wird es Donnerstagabend sein.

Seit dem Jahr 2000 werden in Achim schon die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen für ihre Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und ihr bürgerschaftliches Engagement geehrt. „Mit dieser Veranstaltung möchte die Stadt Achim den besonders engagierten, hilfsbereiten und couragierten Menschen in Achim Danke sagen“, heißt es dazu von der Stadtverwaltung.

Damit dann auch Menschen aus Achim für ihren gesellschaftlichen Einsatz im feierlichen Rahmen ausgezeichnet werden können, braucht es zunächst Vorschläge aus der Bevölkerung. Die Freiwilligenagentur der Stadt Achim nimmt diese entgegen. Gesucht werden laut Svenja Meyer von der Agentur „Menschen, die sich im besonders hohen Maß engagieren, hilfsbereit sind oder im letzten Jahr couragiert aufgetreten sind – richtige Alltagshelden also“. Eine Jury wird dann die Vorschläge prüfen und darüber befinden, wer die Ehrung bekommen soll.

Weil in der Vergangenheit immer wieder mal diverse Vorschläge eingereicht wurden, die aufgrund der Kriterien der Preisvergabe nicht berücksichtigt werden können, hat die Freiwilligenagentur nun die Ausschlusskriterien noch mal betont. Demnach dürfe der Preisträger für sein Engagement keine Aufwandsentschädigung erhalten, die über Auslagen für die ehrenamtliche Tätigkeit oder Erstattung von Kosten hinausgeht. Auch dürfe er nicht erster Vorsitzender eines Vereins sein und er dürfte nicht außerhalb Achims wohnen.

Ebenso können keine Menschen für die Pflege eines Angehörigen ausgezeichnet werden und ebenso wenig der Präventionsrat als Gruppe sowie städtische Mitarbeiter, die im Präventionsrat tätig sind. Preisträgerinnen und Preisträger dürfen ebenso nicht Teil der Jury sein, denn auch das ist schon mal vorgekommen. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtrats, der Gleichstellungsbeauftragten, Kirche, des Sports, der Feuerwehr, Presse, Schützenvereine, Schule, Polizei, Unternehmergemeinschaft, Schülervertretung und des Senioren- und Behindertenbeirats.

Wer dann noch vorgeschlagen werden kann? Jemand, der sich in einem Verein, einer Initiative, Gruppe oder Ähnlichem engagiert und dies in einem besonders hohen Maße. Jemand, der dem Vorschlagenden aufgrund seiner Hilfsbereitschaft aufgefallen ist oder der ihn beeindruckt hat, weil er besonders couragiert aufgetreten ist und sich für die Rechte anderer eingesetzt hat.

Vorschläge können jederzeit an die Freiwilligenagentur der Stadt Achim erfolgen – mit einer kurzen Beschreibung des Engagements, der Hilfsbereitschaft oder der Zivilcourage. Beigefügen können die Bürger eine Beschreibung der freiwilligen Aktivitäten sowie Zeitungsartikel oder Adressen von Webseiten, die über das Engagement berichten. Im besten Fall sind Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person/Gruppe dabei. Fragen zur Wahl, zur Nominierung oder zum Ablauf der Verleihung des Achimer Ehrenpreises beantwortet die Freiwilligenagentur der Stadt Achim im Rathaus unter der Telefonnummer 0 42 02 / 9 16 05 50. „Nominierungen können gerne an die E-Mail-Adresse freiwilligenagentur@stadt.achim.de gesendet werden“, erklärt die Freiwilligenagentur.

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