Achimer Fachausstellung Achimer Fachausstellung doch erst 2022

Die Corona-Situation sorgt weiterhin für Planungsunsicherheit in der Veranstaltungsbranche. Aus diesem Grund hat sich die Uga entschieden, die Achimer Fachausstellung um ein weiteres Jahr zu verschieben.
22.12.2020, 16:31
Lesedauer: 2 Min
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Achimer Fachausstellung doch erst 2022
Von Elina Hoepken

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt offensichtlich auch für die Achimer Fachausstellung (Afa). Nachdem die ursprünglich für Mai dieses Jahres geplante Großveranstaltung samt Konzert von DJ Ötzi aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen abgesagt werden musste, gab es bereits im März von der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga) die gute Nachricht, dass ein neuer Termin feststehe. Ziemlich genau ein Jahr später, am 7. und 8. Mai 2021, sollte stattdessen nun die Fachausstellung im Gewerbegebiet Bierdener Mehren stattfinden. Doch auch dieser Termin musste nun wieder verworfen werden.

„Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es im Mai kommenden Jahres noch nicht möglich sein wird, eine große Messe veranstalten zu können“, erklärt Ingo Freitag, Vorsitzender der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga). „Schließlich hatten wir auch drumherum ein großes Programm mit Bayern-Festhalle und DJ Ötzi-Konzert geplant.“ Aus diesem Grund habe man sich Ende vergangener Woche entschieden, die Afa ein weiteres Mal zu verschieben. Als neuer Termin ist nun der 20. bis 22. Mai 2022 vorgesehen. „Wir mussten jetzt eine Entscheidung treffen, da mittlerweile schon wieder die ersten Anmeldungen für den ursprünglich geplanten Ersatztermin im kommenden Jahr eingingen“, berichtet Freitag.

Risiko ist zu groß

Letztlich habe man sich gemeinsam darauf geeinigt, dass es besser sei, die Veranstaltung ein zweites Mal zu verschieben. Das Risiko sei schlichtweg einfach zu groß gewesen, jetzt wieder die komplette Planung in Gang zu schieben und dann im Frühjahr erneut zu merken, dass eine Umsetzung aufgrund von dann möglicherweise noch geltenden Einschränkungen nicht möglich ist. „Nach den bisherigen Vorgaben wäre es im geplanten Schauraum im Autohaus Brandt nur erlaubt, sich mit maximal 30 Leuten aufzuhalten“, erklärt der Uga-Vorsitzende. Das sei aber schon in etwa allein die Zahl der geplanten Aussteller. „Das bedeutet wir hätten dann überhaupt keinen Platz mehr für Besucher.“

Und auch bei dem geplanten Konzert von DJ-Ötzi sei man auf eine gewisse Besucherzahl angewiesen. „Sämtliche Einschränkungen würden für uns ein finanzielles Fiasko bedeuten“, bringt es Freitag auf den Punkt. Man sei darauf angewiesen, dass 2500 bis 3000 Zuschauer zu dem Konzert kommen würden, um das Ganze wirtschaftlich zu halten. All das sind Zahlen, die unter den aktuellen Corona-Gegebenheiten noch undenkbar scheinen. Im übernächsten Jahr sieht das aber schon wieder anders aus, hoffen die Veranstalter. „Dann ist all das hoffentlich wieder sicher umsetzbar.“ Das Programm soll auch im Jahr 2022 dann wie ursprünglich vorgesehen stattfinden. „Wir planen mit dem genau gleichen Programm“, sagt Freitag. „Natürlich unter der Voraussetzung, dass alle Akteure dann auch wirklich noch da sind.“ Immerhin treffe die Corona-Pandemie gerade auch die Veranstaltungsbranche hart.

Verändertes Stadtfest

Vor Veränderungen steht indes aller Voraussicht nach auch das Achimer Stadtfest, das die Unternehmergemeinschaft ebenfalls mit ausrichtet. „Es gibt mit Blick auf die aktuelle Pandemie-Entwicklung schon seit Längerem Überlegungen, für das Stadtfest 2021 eventuell ein Alternativprojekt oder eine alternative Veranstaltungsform zu finden“, berichtet Ingo Freitag. Mehr ins Detail will er dazu aktuell aber noch nicht gehen. „Die Entscheidungen dazu sind noch nicht gefallen“, begründet er seine Zurückhaltung. Das werde aber voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres geschehen und dann soll es auch genauere Informationen geben.

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