Theatergruppe am Mühlenberg Allein der Name bürgt schon für Qualität

Fischerhude·Quelkhorn. Der Name der Schauspieltruppe bürgt für Qualität. Und die soll auch diesmal wieder garantiert werden, wenn die Theatergruppe am Mühlenberg aus Quelkhorn ihr neues Stück vorstellt. 'Helges Leben' nach Sybille Berg steht auf dem Spielplan der rührigen Laiengruppe, in der im Wesentlichen Jugendliche aus dem Flecken Ottersberg und Umgebung agieren und ihre Schauspielkünste ausprobieren.
04.01.2010, 05:52
Lesedauer: 2 Min
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Allein der Name bürgt schon für Qualität
Von Uwe Dammann

Fischerhude·Quelkhorn. Der Name der Schauspieltruppe bürgt für Qualität. Und die soll auch diesmal wieder garantiert werden, wenn die Theatergruppe am Mühlenberg aus Quelkhorn ihr neues Stück vorstellt. 'Helges Leben' nach Sybille Berg steht auf dem Spielplan der rührigen Laiengruppe, in der im Wesentlichen Jugendliche aus dem Flecken Ottersberg und Umgebung agieren und ihre Schauspielkünste ausprobieren.

Und das bisher mit großem Erfolg: Vor einigen Jahren war die Theatergruppe aus Quelkhorn mit dem Stück 'Destination anywhere', einer Soulgeschichte vom platten Land, einer der Sieger beim bundesdeutschen Jugendtheaterwettbewerb in Berlin und sorgte überregional für Furore. Und auch das Nachfolgestück 'Unser Parzival' war ein Riesenerfolg der jungen Schauspielgruppe, damals noch unter Regie von Peter Vollhardt. Der Regisseur aus Oldenburg und Gründer der Gruppe, der die anderen Inszenierungen so erfolgreich umgesetzt hatte, ist allerdings bei diesem neuen Projekt nicht dabei. Hier führt Ralf Knapp, Schauspieler und Regisseur vom Theater Bremen, Regie.

Diesmal steht also 'Helges Leben' auf dem Programm, das am 8. Januar im Achimer Kulturhaus Kasch Premiere hat. Zurzeit ist die Gruppe im Bauernhofsaal des Parzival-Hofes seit August am Proben, damit jede Szene sitzt. Kurz zum Inhalt: In Helges Leben sind die Aufgaben von Frau Gott und Frau Tod auf der Erde drastisch eingeschränkt, seitdem die Menschen ausgestorben sind . Ihr neuer, für sie langweiliger Job ist es, die Tiere zu unterhalten. Und die wünschen sich ein 'ganz normales kleines Menschenleben' zurück. Das beginnt mit dem Kennenlernen von Helga und Helmut, den Eltern von Helge, umspannt ein ganzes Leben und endet mit Helges Tod. Dazwischen treiben die Liebe und die Angst ihr Spiel .

Frau Gott als Regieführende und Frau Tod als ihre eigenwillige Assistentin kämpfen um Struktur - oder auch nicht... Am 8.und 9. Januar 2010 um 19.30 Uhr zeigt die Gruppe das temporeiche Stück , das immer wieder mit zynischer Komik auf die Widrigkeiten eines ganz normalen Menschenlebens schaut, im Kasch in Achim. Elf Mädchen und Jungen zwischen 14 und 19 Jahren sind bei diesem schrägen Stück Theater beteiligt. Lachen und Schaudern sind programmiert, verspricht der Regisseur. Am 15. und 16. Januar um 20 Uhr gibt es zwei weitere Aufführungen in der Gaststätte BergWerk in Quelkhorn.

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