Susanne Gröper (CDU) neue Ortsbürgermeisterin in Völkersen / Später übernimmt der Grüne Andreas Noltemeyer

Amtsperiode in zwei Halbzeiten aufgeteilt

Völkersen wird in der laufenden Wahlperiode nacheinander zwei Ortsbürgermeister haben: Die erste Hälfte übernimmt Susanne Gröper (CDU), die zweite Andreas Noltemeyer (Grüne). Damit hat der Ortsrat am Mittwochabend das beschlossen, was eigentlich schon gleich nach der Kommunalwahl im vergangenen September vereinbart worden war.
16.06.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Amtsperiode in zwei Halbzeiten aufgeteilt
Von Anke Landwehr

Völkersen wird in der laufenden Wahlperiode nacheinander zwei Ortsbürgermeister haben: Die erste Hälfte übernimmt Susanne Gröper (CDU), die zweite Andreas Noltemeyer (Grüne). Damit hat der Ortsrat am Mittwochabend das beschlossen, was eigentlich schon gleich nach der Kommunalwahl im vergangenen September vereinbart worden war.

Langwedel-Völkersen. Überraschend war damals von der CDU dann aber doch erneut Hermann Heimsoth vorgeschlagen (und gewählt) worden – auf Druck der Gemeinde-CDU, wie Andreas Noltemeyer weiß. Heimsoth hatte sich dem gebeugt, obwohl er selbst Noltemeyer zunächst gedrängt hatte, das Amt zu übernehmen. Jetzt legte der Landwirt sein Ortsratsmandat "aus zeitlichen Gründen" nieder, für ihn rückte Heinrich Clüver nach.

Vor einer Handvoll Zuschauer würdigte Bürgermeister Andreas Brandt im Gasthaus "Zur Post" den Einsatz Heimsoths in den zurückliegenden Jahren. Er hatte 2001 erstmals kandidiert, wurde gleich Ortsbürgermeister und ging seine Aufgaben tatkräftig an. Unter anderem organisierte er freiwillige Helfer für den Rückschnitt der Bäume auf dem Friedhof. In seine Zeit fiel auch die Erschließung des Baugebiets "Grüne Straße", das sich zunächst schleppend, dann aber umso "gewaltiger" entwickelte, wie Brandt anmerkte.

Zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses – "auf dem teuersten Grundstück, das wir jemals für eine Feuerwehr gekauft haben", so Brandt – habe Heimsoth "das beste Schwein" aus seinem Stall zur Verfügung gestellt. Neben weiteren Geschehnissen erwähnte der Bürgermeister die Herrichtung der Wirtschaftswege "in einen vernünftigen Zustand" und außerdem die Seniorenveranstaltungen, die immer sehr unterhaltsam gewesen seien. Heimsoth verabschiedete sich schlicht und kurz aus dem Amt: "Es hat Spaß gemacht."

Seine unmittelbare Nachfolgerin Susanne Gröper wäre einmütig gewählt worden, hätte sie sich nicht der Stimme enthalten. Die erste Frau in diesem Amt sagte, sie müsse nun erst in die Aufgabe hineinwachsen, um sie dann später an Andreas Noltemeyer abzugeben. Vorerst ist er einstimmig zum Stellvertreter gewählt worden. Die Anästhesistin und der Friedhofsgärtner waren sich in einer Sache schon mal einig: Beide fanden es "nicht gut", dass am Bockhop eine alte Eiche dem Bau eines Hauses weichen soll. Bürgermeister Brandt hatte mitgeteilt, dass die Gemeinde dem zugestimmt hat. Der Baum stehe nicht unter Schutz und jeweils zur Hälfte auf Gemeinde- und Privatfläche.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+