Verden hofft auf Förderung Beteiligung am Projektaufruf

Verden. Die Entscheidung im Stadtrat fiel erwartungsgemäß einstimmig aus: Die Stadt Verden wird sich am Projektaufruf 2017 des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ beteiligen. Wie Bürgermeister Lutz Brockmann in der vergangenen Sitzung des Stadtrats am Dienstag berichtete, fördert der Bund herausragende Projekte des Städtebaus, die den demografischen Wandel und Barrierefreiheit berücksichtigen.
30.09.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Beteiligung am Projektaufruf
Von Andreas Becker

Verden. Die Entscheidung im Stadtrat fiel erwartungsgemäß einstimmig aus: Die Stadt Verden wird sich am Projektaufruf 2017 des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ beteiligen. Wie Bürgermeister Lutz Brockmann in der vergangenen Sitzung des Stadtrats am Dienstag berichtete, fördert der Bund herausragende Projekte des Städtebaus, die den demografischen Wandel und Barrierefreiheit berücksichtigen. Insgesamt 50 Millionen Euro seien vor vier Jahren ausgeschrieben worden, die Stadt hofft auf eine Förderung zwischen vier und sieben Millionen Euro.

Nach Ansicht der Verwaltung erfüllen die im Bereich der ehemaligen Grundstücke der Stadtwerke am Allerufer und der heutigen Kaufhalle sowie die in ihrem unmittelbaren Umfeld geplanten umfangreichen baulichen Veränderungen mit einem in der Gesamtheit ausgeprägt städtebaulichen Bezug die genannten grundlegenden Fördervoraussetzungen. Die Bezeichnung „Neue Stadtkante – Verden an der Aller“ soll dabei als Arbeitstitel dienen. Im Einzelnen hält die Verwaltung folgende Arbeiten für förderfähig: Beseitigung von Altlasten, Abriss von Gebäuden, Straßenumbau Blumenwisch, Straßenausbau Reeperbahn-Nordertor, der dritte Bauabschnitt des Allerparks inklusive Verlängerung des Alleruferwegs, Verlegen des Schiffanlegers, Bau des Verbindungswegs am Syndikatshof sowie Sanierung und Umbau Syndikatshof, unter anderem für das Stadtarchiv.

Frank Medenwald (CDU) lobte das Projekt, empfahl aber, bei den Erwartungen realistisch zu bleiben. Mehrere Millionen für Verden seien zu hoch gegriffen.

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