Handball-Oberliga

Bitteres Ende

Die SG Achim/Baden gibt in der Schlussphase eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand und unterliegt in Edewecht denkbar knapp.
30.09.2018, 17:14
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Von Jürgen Prütt
Bitteres Ende

Mark Wendel, Leihgabe aus der SG-Zweiten, zeigte eine starke Leistung.

Björn Hake

Edewecht. Mit 27:28 hatte sich Handball-Oberligist SG Achim/Baden kürzlich dem TV Bissendorf-Holte geschlagen geben müssen. Am Wochenende machten sich die Mannen von Trainer Tobias Naumann nun auf den Weg ins Ammerland zum VfL Edewecht. Nach 60 Minuten leuchtete exakt das gleiche Ergebnis wie in der Vorwoche von der Anzeigetafel. Wieder lautete das Resultat 27:28, und wieder standen die Achimer mit leeren Händen da. Eine Zwei-Tore-Führung sollte den Weserstädtern in der Schlussphase nicht für etwas Zählbares reichen.

Vom Spielverlauf her sei es natürlich eine extrem unglückliche Niederlage gewesen, urteilte Tobias Naumann. Seine Achimer hatten nach einem Treffer von Florian Block-Osmers zum 27:25 (58.) zumindest einen Zähler scheinbar so gut wie sicher. In der Schlussphase kam es dann aber anders. Zunächst glich der VfL Edewecht in Person von Renke Bitter und Kevin Ritter innerhalb von 45 Sekunden aus, kurz vor Schluss besiegelte dann Hannes Wünsch die dritte Saisonniederlage der Spielgemeinschaft in der Fremde. Tobias Naumann: „So ist es nun einmal in dieser Saison. Mal gewinnt man, mal verliert man mit einem Tor. Wichtig ist, dass wir nach dem Umbruch vor dieser Saison mit allen Gegnern auf Augenhöhe sind. Es wäre ja kaum auszuhalten, wenn wir auch noch die beiden Auswärtsspiele in Bissendorf und Edewecht gewonnen hätten.“

Ein tolles Spiel habe Mark Wendel gezeigt, lobte Achims Trainer die Aushilfe aus der zweiten Mannschaft. Linksaußen Wendel (sechs Tore) war für Kevin Podien (Urlaub) in den Kader gerückt. Neben Podien fehlte im Aufgebot der Achimer auch Kreisspieler Fabian Balke. Mit Steffen Fastenau, Joost Windßus und Noah Dreyer hatte Naumann zudem drei angeschlagene Akteure dabei. Mark Wendel und Jan Wolters sorgten mit einem Doppelpack für das 2:0 aus Sicht der Gäste. Die Zwei-Tore-Führung hielt bis zum 5:3 durch Erik Schmidt (6.). Beim 6:5 lag dann der VfL Edewecht erstmals vorne. Seine Mannschaft sei bis zur Halbzeit drangeblieben, schilderte Tobias Naumann. Beim Stand von 15:14 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff war die SG Achim/Baden lange Zeit auf einem guten Weg. Eine 16:15-Führung (32.) behauptete die Naumann-Sieben bis in die Schlussphase hinein. „Am Ende war dann die Luft raus“, meinte der Trainer. Um Punkte geht es für die SG erst wieder am 20. Oktober in eigener Halle gegen die HSG Barnstorf/Diepholz. Eine Woche zuvor geht es im Pokal in die Gemeinde Dötlingen zum Verbandsligisten TV Neerstedt.

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