Coronavirus in Achim

Gamma: Eine weitere Infektion

Von knapp 150 bereits erfolgten Corona-Tests an Schülern und Lehrern des Gymnasiums am Markt in Achim, ist nur einer positiv ausgefallen. Der Kreis Verden gibt vorsichtig Entwarnung, 90 Tests stehen noch aus.
14.09.2020, 18:06
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Gamma: Eine weitere Infektion
Von Kai Purschke
Gamma: Eine weitere Infektion

Vorerst wurde erst eine weitere Person aus dem Gamma positiv aufs Coronavirus getestet – 90 Tests stehen aber noch aus.

Björn Hake

Rund 90 von insgesamt knapp 210 anstehenden Corona-Tests bei Schülern und Lehrern des Achimer Gymnasiums am Markt (Gamma) stehen noch aus – aber bislang gibt es laut Kreisverwaltung „nur eine weitere Infektion“. Daher gab die Kreisverwaltung am Montagabend vorsichtig Entwarnung, nachdem am Sonntag 119 Testungen erfolgt sind und inzwischen ausgewertet wurden. Jetzt warte das Gesundheitsamt des Landkreises Verden noch auf die Ergebnisse einer zweiten Testreihe, die am Montag bei rund 90 weiteren Personen durchgeführt worden war. Erst dann will der Landkreis entscheiden, ob die bis kommenden Freitag verhängte Quarantäne für den Personenkreis vorzeitig aufgehoben werden kann. Für die neu infizierte Person vom Gamma hingegen werde die Quarantäne vorerst weiter bestehen bleiben.

„Dieses Ergebnis stimmt uns verhalten optimistisch, noch aber bleiben die weiteren
Laborergebnisse abzuwarten“, wird Landrat Peter Bohlmann in einer Pressemitteilung zitiert. Die „erfreulicherweise niedrige Zahl“ von nur einer weiteren infizierten Person zum jetzigen Zeitpunkt zeige, dass die Ansteckungsgefahr bei Einhaltung der Abstandsregeln und bei Durchführung des Schulbetriebs in isolierten Gruppen relativ gering sei.

Wie berichtet, war der Fall einer infizierten Lehrerin am späten Freitagabend bekannt geworden. Mit Stand Montagmittag waren im Landkreis Verden insgesamt 341 Personen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Das bedeutet im Vergleich zum vorherigen Freitag eine Zunahme um sechs Fälle. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um vier Frauen und zwei Männer. Fünf Personen leben im Nordkreis, eine im Südkreis. Sie sind mehrheitlich Reiserückkehrer. Bis Montagmittag wurden 322 Menschen – und damit drei mehr als am vorherigen Freitag – aus der Quarantäne als genesen entlassen.

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