Volleyball 2. Bundesliga Der Coach schließt nichts aus

Der TV Baden empfängt am Sonntag in der Lahofhalle den Tabellenzweiten SV Lindow-Gransee. Favorit sind die Gäste, doch die Badener haben sich in den vergangenen Wochen stark präsentiert.
31.01.2020, 15:08
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Der Coach schließt nichts aus
Von Florian Cordes

Der TV Baden hat in der 2. Bundesliga Nord einen echten Lauf. Die Volleyballer haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Die Schwarz-Weißen sind auf dem besten Weg, den Klassenerhalt auch in dieser Saison zu erreichen. Das Polster auf die Abstiegszone beträgt satte elf Punkte. Weitaus weniger sind es nach oben: Die Lücke zu Platz drei, der vom Moerser SC eingenommen wird, beträgt für den TVB nur drei Zähler. Ein Rang weiter oben steht Badens kommender Gegner – der SV Lindow-Gransee. Der Tabellenzweite gastiert am Sonntag ab 16 Uhr in der Lahofhalle.

Durch die jüngsten Erfolge ist das Selbstvertrauen beim TVB-Team von Trainer Werner Kernebeck gewachsen. Dass die Badener auch gegen Lindow punkten, sollte keineswegs ausgeschlossen werden. Die Form der Kernebeck-Crew spricht ganz einfach dafür, dass die Gastgeber dem Favoriten gefährlich werden können. „Ausschließen sollte man bei uns nichts“, sagt Kernebeck. Allerdings ist sich der Trainer im Klaren darüber, dass seine Mannschaft sich gegen den Favoriten kaum Fehler erlauben darf, soll gegen Lindow gepunktet werden. „Der Gegner spielt seit vielen Wochen sehr stabil“, weiß Kernebeck über den Gegner.

Vor allem auf zwei Spieler müsse man am Sonntag achten. Im Angriff sei Marcin Kapusniak bei Lindow der Dreh- und Angelpunkt. „Besonders was den Spielaufbau angeht“, sagt Kernebeck. In der Abwehr sei hingegen Libero Martin Pomerenke einer der Hauptakteure. Kernebeck: „Er ist ein erfahrener, sehr schneller und wendiger Spieler.“

Spielerisch sei Lindow seinem Team überlegen. „Doch wir müssen mit den Eigenschaften, die uns stark machen, dagegenhalten“, meint Kernebeck. Einmal mehr müsse der große Zusammenhalt im Badener Team zu einem Faktor werden. „Und was uns noch auszeichnet, ist, dass wir nie aufgeben. Dadurch haben wir schon in den letzten Wochen den einen oder anderen Punkt geholt, der uns wohl nicht zugetraut wurde.“ Kernebeck sei davon überzeugt, dass seine Mannschaft an die starken Leistungen der Vorwochen anknüpft. „Und was dann dabei rauskommt, werden wir sehen.“

Die Zuversicht des Trainers liegt zudem darin begründet, dass ihm am Sonntag wieder ein breiterer Kader zur Verfügung steht. So sei Alessandro Blasi nach seiner Bänderverletzung gegen Lindow wohl wieder eine Option. Kernebeck: „Er hat gut trainiert und ist auf einem guten Weg.“ Zudem ist Moritz Wanke von seiner zweimonatigen Auslandsreise zurück. Ob er aber am Sonntag zum Einsatz kommt, ließ der Coach offen.

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