Handicap-Fußball

Der Sieg als zweitrangiges Ziel

Zum elften Mal ist der Soiltec-Cup des TSV Achim für Handicap-Fußballer unter 18 Jahren über die Bühne gegangen. Am Ende wurde ein positives Fazit gezogen.
12.02.2020, 15:11
Lesedauer: 1 Min
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Der Sieg als zweitrangiges Ziel
Von Patrick Hilmes

Gewinnen, gewinnen, gewinnen. Eigentlich dreht sich im Sport immer alles um Rekorde, Siege und Pokale sowie Meisterschaften. Doch nicht bei jedem Turnier steht der Gewinn der Siegertrophäe im Vordergrund. Ein Beispiel dafür ist der Soiltec-Cup, der nun zum elften Mal ausgetragen wurde.

Dieses Turnier richtet der TSV Achim für Handicap-Fußballer unter 18 Jahren aus. Eingeteilt werden die Mannschaften in zwei Gruppen. In Gruppe A traten die stärkeren Teams gegeneinander an und machten unter sich den Turniersieger aus. In Gruppe B duellierten sich die etwas schwächeren Teams.

Ein funktionierender Ehrenkodex treibt das Ergebnis niemals in den zweistelligen Bereich. Ist eine Mannschaft sichtbar schwächer, stellt sie einfach einige Spieler mehr auf das Spielfeld oder die stärkere Mannschaft nimmt ein oder auch zwei Spieler runter – bis die Teams relativ ausgeglichen sind.

Jede Mannschaft bekam einen Siegerpokal je nach Platzierung und einen Spielball. Zudem erhielt jeder Teilnehmer eine Medaille. Den Wanderpokal nahmen die Gutskinder aus Bremen mit nach Hause. Zusätzlich wurde in drei weiteren Kategorien geehrt: Der eifrigste Spieler war Palo C. vom TuS Haren, der emsigste Torwart Mika S. von den Gutskindern und der Pokal für die fairste Mannschaft ging an den SV Werder Bremen.

„Der heutige Fußball ließ die Augen leuchten und alle Gesichter strahlen“, zog Manfred Blank, Vorsitzender der Handicap-Sport-Abteilung beim TSV Achim, ein positives Fazit.

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