Volleyball-Oberliga Der verflixte fünfte Satz

Mit 2:0 Sätzen hatte der TV Baden II beim TSV Hollern-Twielenfleth bereits geführt. Doch dieser Vorsprung sollte dem Team nicht reichen.
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Der verflixte fünfte Satz
Von Florian Cordes

Hollern. Langsam wird es kurios: Die Volleyballer des TV Baden II sind anscheinend nicht in der Lage, einen fünften Satz zu gewinnen. Dem Oberliga-Team ist dies in der kompletten Vorsaison nicht geglückt, und auch in dieser Spielzeit wartet das Ensemble von Werner Kernebeck weiterhin auf einen Erfolg in einem Tiebreak. Im jüngsten Spiel beim TSV Hollern-Twielenfleth unterlag Badens Zweitliga-Reserve mit 2:3 (25:19, 25:22, 21:25, 21:25, 6:15). Obwohl der fünfte Satz für den TVB verflixt bleibt, reden die Badener in der Spitzengruppe der Oberliga ein gehöriges Wörtchen mit. Gerade einmal drei Punkte trennen das Kernebeck-Team vom Spitzenreiter VfL Wildeshausen.

„Es hat uns mal wieder erwischt. Dreieinhalb Sätze haben wir das richtig gut gemacht“, sagte Werner Kernebeck. „Im vierten Satz ging es dann aber los, dass sich bei den Jungs in den Köpfen abspielt, bloß nicht in den fünften Satz zu müssen.“ Laut des TVB-Trainers erlaubte sich seine Mannschaft Fehler, die zuvor ausgeblieben waren. „Es war alles dabei: Es wurden in der Annahme und beim Aufschlag Fehler gemacht“, monierte Kernebeck. Dabei sah es lange Zeit nach einem lockeren Auswärtssieg für die Gäste aus. Besonders in den Sätzen eins und zwei bestimmten die Badener das Geschehen und gingen folgerichtig mit 2:0 in Führung. „Im dritten Satz ging es dann hin und her. Obwohl wir den Abschnitt verloren haben, brach bei uns keine Panik aus“, sagte Kernebeck.

Dennoch sollte in der Folge der Kopf zunehmend eine Rolle spielen. Das Spiel des TVB wurde in Durchgang vier immer fehlerhafter, die zuvor positive Stimmung kippte. Und nach dem verlorenen Tiebreak war sie endgültig am Boden. „Da fragt man sich als Trainer auch, wie man dem entgegenwirken soll. Die Jungs beschäftigen sich mit allem, aber nicht mit dem runden Spielgerät“, meinte Kernebeck, der einmal mehr mit ansehen musste, wie seine Mannschaft dem Entscheidungssatz mental nicht gewachsen war. „Dass wir den fünften Satz nicht gewinnen können, ist ein echter Makel. Wahrscheinlich müssen wir einfach mal einen Tiebreak gewinnen, und dann hat sich das Thema erledigt.“

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