Erstmals nächtliche Sperrzeiten für Bahnverkehr in Achim

Die halbe Brücke ist schon weg

Achim. Die Abrissprofis sind es zwar gewohnt, knappe Zeitvorgaben zu haben, aber in der Nacht zu Sonntag wurde es selbst für die Fachleute der Bellmer Ingenieurgruppe eng. Sie hatten den Auftrag, die Hälfte der Bahnbrücke Borsteler Landstraße aus den Verankerungen zu sägen und die tonnenschweren Stahlbetonteile aus der Gefahrenzone zu heben. Da über stark befahrenen Bahngleisen und Hochspannungsleitungen gearbeitet werden musste, blieb den Verantwortlichen nichts anderes übrig, als nachts ans Werk zu gehen. Denn nur zwischen 2 und 5 Uhr ließ sich der Bahnverkehr für einige Stunden unterbrechen. Zusätzlich wurde die Hochspannungsleitung abgeschaltet und wegen Restspannung geerdet.
07.01.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Butt

Achim. Die Abrissprofis sind es zwar gewohnt, knappe Zeitvorgaben zu haben, aber in der Nacht zu Sonntag wurde es selbst für die Fachleute der Bellmer Ingenieurgruppe eng. Sie hatten den Auftrag, die Hälfte der Bahnbrücke Borsteler Landstraße aus den Verankerungen zu sägen und die tonnenschweren Stahlbetonteile aus der Gefahrenzone zu heben. Da über stark befahrenen Bahngleisen und Hochspannungsleitungen gearbeitet werden musste, blieb den Verantwortlichen nichts anderes übrig, als nachts ans Werk zu gehen. Denn nur zwischen 2 und 5 Uhr ließ sich der Bahnverkehr für einige Stunden unterbrechen. Zusätzlich wurde die Hochspannungsleitung abgeschaltet und wegen Restspannung geerdet.

"Die Brücke gleicht einem Baukastensystem. 16 Träger bilden zwischen den Bahndämmen die eigentliche Straße. In Querrichtung sind an der Brücke Konsolen befestigt, auf denen früher der Gehweg verlief. Diese wurden in der Nacht zu Sonntag entfernt", erklärt Steffen Zorn, Chef der Achimer Gebäude- und Grundstücksverwaltung (GGA). Mit einem mit Diamanten besetzten Sägeblatt wurden die großen Platten von den umliegenden Brückenteilen getrennt. Ein kleines Hebefahrzeug brachte die Elemente anschließend an den Rand der Borsteler Landstraße, wo sie in den kommenden Tagen weiter zerkleinert und abgefahren werden sollen.

Am kommenden Wochenende kommen auf der Baustelle zwei schwere Autokräne zum Einsatz. Diese heben die 16 verbliebenen Stahlträger aus ihren Verankerungen.

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