Handball-Landesliga

Die HSG Verden-Aller wird in Bookholzberg überlaufen

Die HSG Verden-Aller musste bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem kleinen Kader auskommen und spielte zudem nicht gut. Die Folge war eine hohe Niederlage.
21.12.2019, 10:30
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Von Jürgen Prütt
Die HSG Verden-Aller wird in Bookholzberg überlaufen

Sascha Kunze musste mit ansehen, wie seine Mannschaft förmlich "zerlegt" wurde.

Björn Hake

Glühwein, Feuerkorb vor der Halle und 200 Zuschauer – der äußere Rahmen, berichtete Sascha Kunze, sei durchaus ein schöner gewesen beim Landesligaspiel der von ihm trainierten Handballer der HSG Verden-Aller bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. In das vorweihnachtliche Bild passte dann aber nur der Auftritt des Tabellendritten aus der Gemeinde Ganderkesee. „Die haben uns regelrecht zerlegt“, sagte Kunze, nachdem seine Mannschaft mit 16:39 (10:18) unter die Räder gekommen war.

Die HSG musste das letzte Spiel des Jahres mit einem kleinen Kader bestreiten. Stammkräfte wie Juri Wolkow, Tim Härthe oder Sascha Genee fehlten. In der zweiten Halbzeit habe dann auch noch Oliver Schaffeld mit Kreislaufproblemen passen müssen, erklärte Kunze. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gästen bereits deutlich zurück. Das 2:0 der Domstädter durch Glenn Rades und Uli Mattfeld hatten die Gastgeber beim 3:3 (8.) wettgemacht. Bis zur Halbzeit zog Grüppenbühren auf acht Treffer davon. „Wir haben uns viele Kontertore über die schnellen Außen eingefangen“, schilderte Kunze. In Durchgang zwei habe es an den personellen Alternativen gemangelt. Kunze.„Die Möglichkeiten haben gefehlt. Ich konnte personell nichts mehr nachschieben.“

Den letzten Treffer der Gäste erzielte der junge Tim Intemann. Er traf zum 28:16 (48.). Die Schlussphase ging danach mit 11:0 an die Mannschaft von Trainer Stefan Buß. Mit 9:13 Punkten auf dem Konto müssen die Verdener den Blick in der Tabelle mehr nach unten richten. Der Auftakt ins neue Jahr – unter anderem heißen die Gegner TV Oyten, VfL Fredenbeck III und TV Schiffdorf – habe es ins ich, erläuterte Kunze. „Vielleicht gelingt uns ja die eine oder anderer Überraschung.“

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