Spannende Übungen beim Feuerwehrtag der Freiwilligen Feuerwehr Langwedel / Vorführungen einer technischen Unfallrettung und Fettexplosion Ehrgeiziger Feuerwehrnachwuchs beim Gemeindewettbewerb

Langwedel. Übungswettbewerbe der Orts- und Jugendwehren, die Simulation einer Unfallrettung aus einem Auto und eine Fettexplosion – die Besucher des Gemeindefeuerwehrtages in Langwedel bekamen am gestrigen Sonntag einiges geboten. Erstmals fanden die Wettbewerbe der sechs Einsatzabteilungen und der sechs Jugendfeuerwehren der Gemeinde gleichzeitig an einem Tag statt. "Dadurch erhoffen wir uns, dass sich die Erwachsenen und der Nachwuchs intern besser kennenlernen", erklärte Christof Dathe, Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Langwedel.
27.05.2013, 05:00
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Ehrgeiziger Feuerwehrnachwuchs beim Gemeindewettbewerb
Von Marius Merle

Langwedel. Übungswettbewerbe der Orts- und Jugendwehren, die Simulation einer Unfallrettung aus einem Auto und eine Fettexplosion – die Besucher des Gemeindefeuerwehrtages in Langwedel bekamen am gestrigen Sonntag einiges geboten. Erstmals fanden die Wettbewerbe der sechs Einsatzabteilungen und der sechs Jugendfeuerwehren der Gemeinde gleichzeitig an einem Tag statt. "Dadurch erhoffen wir uns, dass sich die Erwachsenen und der Nachwuchs intern besser kennenlernen", erklärte Christof Dathe, Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Langwedel.

"Es ist mein Kindheitstraum, später bei der Feuerwehr zu arbeiten", sagte Yannik Graubner von der Jugendfeuerwehr Etelsen. Der 13-Jährige, der gespannt die Übungen der Konkurrenz verfolgte, war ganz siegessicher: "Ich glaube schon, dass wir besser sind und am Ende gewinnen werden." Gleichzeitig standen für ihn und seinen Freund Lauritz Schacke aber auch der Spaß im Vordergrund. Ähnlich beschrieb es Justin Palik von der Jugendfeuerwehr Clüverhagen, der bereits zum vierten Mal an dem Leistungsnachweis der Feuerwehren teilnahm. "Bei allem Spaß, den die Veranstaltung bringt, es geht auch um etwas", sagte der 15-Jährige, der mit seiner Gruppe einen vorderen Platz anstrebte.

Die zu absolvierende Übung war der simulierte Löscheinsatz eines Dachgeschossbrandes mithilfe von drei sogenannten Saugrohren. Neben Schnelligkeit entschied die Einhaltung der Regeln über die Platzierung. Überprüft wurde das Ganze von Wertungsrichtern. Jede Gruppe bestand aus neun Personen. Während die Ortswehren für die Übung Wasser verwenden durften, blieb es bei den Jugendwehren bei einer Trockenübung. "Das machen wir wegen der Versicherung", erklärte Dathe. Zu Beginn der Veranstaltung hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren zudem bereits einen Hindernissparcours mit Übungen wie Schlauchaufrollen und Knotenknüpfen geleistet.

Für die Mitglieder der Einsatzabteilungen der Gemeinde diente der Wettbewerb auch zur Übung für den Ernstfall. "Auch, wenn er nur die Grundlagen trainiert und die Situation kaum vergleichbar ist", sagte Florian Redelfs von der Ortswehr Etelsen. "Außerdem bietet er eine gute Gelegenheit, um sich mit den Personen aus den anderen Einsatzabteilungen auszutauschen", fügte Redelfs an.

Abseits der Wettbewerbsflächen gab es ein Programm für alle Teilnehmer und Besucher. Besonders gespannt verfolgten die Gäste die simulierte Unfallrettung aus einem Auto vom Schrottplatz. Mit Hilfe von hydraulischen Scheren und Spreizern schnitten die Einsatzkräfte das Auto auf, um freien Zugriff auf die "Verletzten" zu haben und erste Hilfe leisten zu können.

Mit einer simulierten Fettexplosion im Haushalt wollte die Wehr den Zuschauern deutlich machen, wie gefährlich es ist, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Zudem bekamen die Besucher Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge von innen zu besichtigen,und die jüngeren Gäste durften sich an unterschiedlichen Wasserspielen versuchen.

Beim Gemeindewettbewerb setzte sich am Ende die Ortswehr aus Dörverden vor den Langwedelern durch. Bei den Jugendlichen reichte es für die Gruppe aus Etelsen mit Yannik Graubner nur zu Rang zwei. Ganz knapp mussten sie sich den Mitgliedern aus Clüverhagen mit Justin Palik geschlagen geben.

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