Standort in Morsum Thema in Ausschuss

Ein neuer Bolzplatz an der Grundschule

An der Grundschule in Morsum soll ein neuer Bolzplatz mit Parkplatz für Autos entstehen. Das zumindest fordern die Grundschule, der Schulelternrat, der Schulverein und der TSV Morsum in einem gemeinsamen Antrag.
16.08.2016, 00:00
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Ein neuer Bolzplatz an der Grundschule
Von Onno Kutscher

An der Grundschule in Morsum soll ein neuer Bolzplatz mit Parkplatz für Autos entstehen. Das zumindest fordern die Grundschule, der Schulelternrat, der Schulverein und der TSV Morsum in einem gemeinsamen Antrag, den sie bei der Samtgemeinde gestellt haben.

Die erste Hürde zum Neubau muss dieses Projekt im Samtgemeindeausschuss für Schule, Kultur und Sport nehmen, der sich am Donnerstag, 18. August, ab 19.30 Uhr in seiner öffentlichen Sitzung mit diesem Thema beschäftigt. Die Antragsteller haben im Vorfeld bereits ein Ingenieurbüro damit beauftragt, einen entsprechenden Kostenvoranschlag zu erstellen. Demnach würden die anfallenden Kosten für diesen Neubau an der Morsumer Schulstraße bei rund 36 800 Euro liegen.

Die Grundschule Morsum sei zum wiederholten Male als sportfreundliche Schule ausgezeichnet worden, heißt es in dem Antrag. Mit dieser Zertifizierung einhergehend sollte für die Kinder seitens der Schule und des TSV Morsum ein entsprechendes Angebot ermöglicht werden. Hierzu gehöre auch ein Fußballplatz, der mit dem entsprechend geeigneten Untergrund bei nahezu jedem Wetter nutzbar sei, sowie fest eingelassene Tore. Zudem dürften Schüler in ihren Aktivitäten nicht beeinträchtigt oder gefährdet werden. Ein solcher Bolzplatz fördere die Spielfreude von Mädchen und Jungen gleichermaßen und trage zur allgemeinen Fitness der Kinder bei, schreiben die Antragsteller, die in dem Bau des Bolzplatzes aber noch einen weiteren Nutzen sehen.

„Mit Blick auf die Integration von Flüchtlingskindern, mit der wir uns alle künftig vermehrt zu beschäftigen haben, werden mit der Gestaltung eines Bolzplatzes sowohl der Schule als auch dem TSV Morsum Möglichkeiten eröffnet, das Angebot in diesem Bereich auszubauen“, heißt es in dem Antrag. Bedenken gibt es vonseiten der Verwaltung allerdings aufgrund des Materials, das für den Bolzplatz verwendet werden soll. „Es ist fraglich, ob die Herrichtung des Bolzplatzes mit Holzhackschnitzeln sinnvoll ist“, schreibt die Verwaltung. Eine Recherche im Internet habe ergeben, dass es damit negative Erfahrungen gebe. Die Verwaltung führt auf, dass sich kleine Splitter an der Kleidung anheften könnten, die Unebenheiten zu einem erschwerten Zuspiel beim Fußball führen und sich auch das Verletzungsrisiko erhöhe. Zudem schlägt die Verwaltung vor, die Lage des Parkplatzes mit der des Bolzplatzes zu tauschen, sodass dieser näher am Schulhof liegt.

Bei dem besagten Areal an der Schule handelt es sich um ein an den Fahrradstand angrenzendes Gelände. Zurzeit befinde sich dieser Platz in einem erbärmlichen Zustand, schreiben die Antragsteller. Er sei geprägt von Schlaglöchern und anderen Unwegsamkeiten. Eine Genehmigung des Antrages würde im erheblichen Maße zu einem sicheren Schulweg beitragen, heißt es im Antrag. Die Kosten von rund 36 800 Euro sollen mit Eigenmittel und Spenden bezahlt werden. 50 Prozent würden auf die Samtgemeinde fallen. Das Geld müsste dann im Haushalt 2017 bereit gestellt werden.

Im Ausschuss gilt es aber noch weitere Themen abzuarbeiten. Nach der Besichtigung der Gudewill-Schule beschäftigen sich Politik und Verwaltung unter anderem mit der Einrichtung von Ganztagsschulen und die Installation einer Videoüberwachung auf dem Schulhof der Gudewill-Schule.

Der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport der Samtgemeinde trifft sich am Donnerstag, 18. August, in der Mensa/Aula der Gudewill-Schule, Jahnstraße 9. Beginn der Sitzung ist um 19.30 Uhr.

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