Fußball Niedersachsenpokal

Ein unbekannter Gegner für den TB Uphusen

Uphusen empfängt am Freitagabend Kickers Emden im Achtelfinale des Niedersachsenpokals.
25.07.2019, 16:27
Lesedauer: 2 Min
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Ein unbekannter Gegner für den TB Uphusen
Von Patrick Hilmes
Ein unbekannter Gegner für den TB Uphusen

Philipp-Bruno Rockahr (am Ball) kam in den Testspielen zumeist von der Bank, dürfte gegen Emden aber wieder in der Startelf stehen.

Björn Hake

TB Uphusen gegen BSV Kickers Emden. Bisherige Aufeinandertreffen null. Der TBU empfängt demnach einen unbekannten Gegner am Freitag (Anpfiff um 19.15 Uhr am Arenkamp) im Achtelfinale des Fußball-Niedersachsenpokals. Wie gut, dass die Uphuser einen Mann in ihren Reihen stehen haben, der ein bisschen über die Kickers weiß.

„Wir haben das Glück, dass Viktor Pekrul guten Kontakt zu gegnerischen Trainern von Emden hat“, verrät TBU-Coach Fabrizio Muzzicato. Und diese Informationen besagen, dass die Kickers insbesondere in der Offensive gefährlich seien. „Sie sollen vorne schnell und gut abgestimmt sein“, wurde Muzzicato erzählt. Hinten sei der Oberliga-Aufsteiger jedoch anfällig. „Aber was bedeutet das schon? Manche sagen das sicherlich auch über uns, obwohl wir in den meisten Spielen hinten stabil waren“, relativiert Muzzicato.

Zudem könnte nun alles neu beim BSV sein, denn ein neuer Coach hat übernommen. Und das ist einer mit einem gewissen Namen: Stefan Emmerling. Von 1987 bis 2000 bestritt Emmerling 249 Bundesliga- und 106 Zweitligaspiele für den 1. FC Kaiserslautern, die SG Wattenscheid 09, Hannover 96 und den MSV Duisburg. Zudem zog er 1998 überraschend mit dem MSV Duisburg ins DFB-Pokal-Finale ein. Doch Emmerling erreichte auch bittere Berühmtheit. Er ist bis heute der einzige Spieler, der drei Eigentore in einem Bundesligaspiel schoss (22. Spieltag Saison 1996/1997 gegen FC Schalke 04). Somit bleibt ungewiss, wie Kickers Emden am Arenkamp agieren wird.

Daher liegt Muzzicatos Fokus auch auf seiner eigenen Truppe. Und die hat bisher nicht gerade geglänzt. „Wir haben noch nicht die nötige Stabilität. Wir können so ein Spiel dominieren, haben aber bisher nicht die Konstanz über 90 Minuten gezeigt.“ Personell werde sich im Vergleich zur Pokal-Qualifikationsrunde in Brake beim TBU wenig ändern. In der Offensive wird sich aber wohl etwas tun. Philipp-Bruno Rockahr hat in den vergangenen Wochen kontinuierlich trainiert und steht vor der Rückkehr in die Startformation. Für Elmehdi Faouzi seien das keine schlechten Nachrichten, verrät Muzzicato. Rockahr wird wohl über Außen kommen. Dort spielten zuletzt mit Youness Buduar und Sebastian Kmiec zwei Defensiv-Akteure. In der Abwehrreihe wird Frithjof Rathjen auflaufen, was bedeutet, dass Ole Laabs ins defensive Mittelfeld rücken wird.

Was sich im Vergleich zum Brake-Spiel jedoch wohl verändern wird, ist das System. Aus dem 4-1-4-1-System soll ein 3-4-2-1 werden. Die endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. „Ich muss da noch mit unserem Taktik-Apostel (Co-Trainer Sven Apostel, Anm. d. Red.) sprechen.“

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