Rund um den Busbahnhof wird in Oyten auch in den nächsten Wochen weiter gearbeitet Einbahnstraßen bis Ende Mai

Oyten. Aktuell herrscht freie Fahrt auf den Straßen rund um den Busbahnhof in Oyten. Doch dabei handelt es sich zunächst für alle Verkehrsteilnehmer nur um ein kurzes Vergnügen.
18.03.2017, 00:00
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Einbahnstraßen bis Ende Mai
Von Marius Merle

Oyten. Aktuell herrscht freie Fahrt auf den Straßen rund um den Busbahnhof in Oyten. Doch dabei handelt es sich zunächst für alle Verkehrsteilnehmer nur um ein kurzes Vergnügen. Denn ab kommenden Mittwoch, 22. März, ist in diesem Bereich wieder mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Sowohl die Lindenstraße, wie auch die alte Hauptstraße werden dann zunächst zu Teilen nur noch als Einbahnstraße befahren werden können. Die gute Nachricht: Die große Kreuzung auf der Hauptstraße soll frei befahrbar bleiben.

Das sehen die Pläne der Gemeinde zumindest vor. Verbunden sind diese jedoch mit einem „Aber“. Denn ob das wirklich so klappt, hängt laut Axel Junge von der Verwaltung von dem Verhalten der Verkehrsteilnehmer ab. Zunächst sei die Verkehrsführung so gedacht, dass die alte Hauptstraße im Bereich zwischen Feuerwehrhaus und Volksbank nur vom Rathaus kommend befahren werden kann und die Lindenstraße nur vom Busbahnhof aus. Das heißt: Wer von der Hauptstraße hinter dem Busbahnhof nach links abbiegt, kann dann nur in die Lindenstraße weiterfahren und nicht etwa zum Rewe-Markt oder Rathaus.

Wenn sich an diese Regeln nicht gehalten wird, dann bleibe der Gemeinde keine Wahl, als aus dem Ortskern kommend das Linksabbiegen an dieser Kreuzung komplett zu verbieten und auch die Einbahnstraße in der Lindenstraße andersherum führen zu lassen. Der Grund, wieso die Fahrbahnen überhaupt halbseitig gesperrt werden müssen, liegt in den neuen gesetzlichen Bestimmungen zum Mindestabstand von Bauarbeiten, um die Arbeiter vor dem Verkehr und die Bürger vor der Baustelle zu schützen.

Ab Anfang Mai sollte sich die Verkehrslage etwas entspannen, denn dann ist bis zum geplanten Ende der Arbeiten Ende des Wonnemonats nur noch jeweils eine der beiden Straßen in nur eine Richtung befahrbar. Zunächst wird die andere Fahrbahnseite der Lindenstraße gesperrt, die Fahrtregelung von zuvor bleibt dabei bestehen. Danach ist die andere Straßenseite der alten Hauptstraße dran. Zum Ende wird die Lindenstraße dann noch einmal voll gesperrt werden, um den neuen Belag aufzubringen. „Aber das dauert nur ein oder zwei Tage und wir planen, diese Arbeiten am Wochenende erledigen zu lassen“, erzählt Junge. Erst am Ende wird auch der Busbahnhof fertiggestellt. Dies könnte prinzipiell auch schon früher geschehen, sagt Peter Schatz vom zuständigen Planungsbüro WES, aber man benötige die Fläche schlichtweg als Ort der Lagerung für Baustoffe und Maschinen. „Deswegen wird der Busbahnhof als letztes gepflastert.“

Dass es solange dauert, bis der zweite Bauabschnitt im Oytener Ortszentrum im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“ abgeschlossen ist, hat zwei Gründe. „Fünf Wochen fehlen uns durch den Frost im Winter“, nennt Junge den einen. Der andere sei das „wirtschaftliche Bauen“, wie es Schatz nennt. Denn gleichzeitig zu den Bauarbeiten werden auch zahlreiche neue Leitungen für Gas und Wasser verlegt. „Das dauert dann etwas länger“, sagt Schatz. Doch Junge hat für alle Autofahrer im baustellengeplagten Oyten auch eine gute Nachricht: „Danach können wir im Ortszentrum erst einmal ein bisschen Luft holen.“

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