'EINSTWEILIGE SICHERSTELLUNG' Antrag gegen Torfabbau

Achim·Landkreis (mic). Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragt eine 'Einstweilige Sicherstellung' durch den Kreis Verden, um zu verhindern, dass eine 157 Hektar große Fläche zwischen Badenermoor und Ottersberg im neuen Raumordnungsprogramm des Landes Niedersachsen (LROP) als Vorranggebiet für die Torfgewinnung ausgewiesen wird (siehe Artikel links).
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'EINSTWEILIGE SICHERSTELLUNG' Antrag gegen Torfabbau
Von Ralf Michel

Achim·Landkreis (mic). Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragt eine 'Einstweilige Sicherstellung' durch den Kreis Verden, um zu verhindern, dass eine 157 Hektar große Fläche zwischen Badenermoor und Ottersberg im neuen Raumordnungsprogramm des Landes Niedersachsen (LROP) als Vorranggebiet für die Torfgewinnung ausgewiesen wird (siehe Artikel links).

Durch die Pläne des Landes bestehe Untergangsgefahr für das Badener Moor, schreibt hierzu Erich vom Hofe, Kreistagsabgeordneter der Grünen, in einer Pressemitteilung. Eine ablehnende Stellungnahme des Landkreises Verden reiche nicht aus, um Tiere und Pflanzen vor den Eingriffen der Torfindustrie effektiv zu schützen. Eine Ausweisung als neues Gebiet für den Torfabbau könne nur durch das Instrument der 'Einstweiligen Sicherstellung' durch den Kreis Verden verhindert werden.

Das Vorhaben der Landesregierung stehe im krassen Widerspruch zum Landschaftsrahmenplan 2008 des Landkreises und zu den Zielen des alten Niedersächsischen Moorschutzprogramms. 'Die Erhaltung des Badener Moores ist ein Beitrag zur Artenerhaltung und zum Klimaschutz', betont vom Hofe und warnt: 'Durch den Abbau von Torf werden 2900 bis 6700 Kilogramm Kohlenstoffdioxid pro Hektar und Jahr freigesetzt.'

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