Christdemokraten ärgern sich über SPD-Werbung zur Wahl Erfolg hat viele Väter

Ottersberg·Posthausen. So kurz vor Torschluss gewinnt der Wahlkampf in Ottersberg an Schärfe. Dass die Ottersberger SPD Wahlwerbung für den eigenen Kandidaten Reiner Schnäpp macht, weil ihm "im Alleingang" der Erfolg für den angekündigten anstehenden Umbau des Bahnhofes zugeschrieben wird, ärgert CDU-Gemeindeverbandschef Reiner Sterna. "Daran waren viele beteiligt, nicht zuletzt auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt sowie Bürgermeister Horst Hofmann", sagt Sterna und betont, dass auch die Christdemokraten immer wieder das Thema "behindertengerechter Bahnübergang" auf die Agenda gehoben haben und bei der Bahn vorstellig geworden sind. Wie berichtet, hatte die Ottersberger SPD dem Ortsbürgermeisterkandidaten Reiner Schnäpp allein die Ehre zukommen lassen, sich durch seinen Einsatz für den möglichen Umbau des Bahnhofes verdient gemacht zu haben.
08.09.2011, 05:00
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Erfolg hat viele Väter
Von Uwe Dammann

Ottersberg·Posthausen. So kurz vor Torschluss gewinnt der Wahlkampf in Ottersberg an Schärfe. Dass die Ottersberger SPD Wahlwerbung für den eigenen Kandidaten Reiner Schnäpp macht, weil ihm "im Alleingang" der Erfolg für den angekündigten anstehenden Umbau des Bahnhofes zugeschrieben wird, ärgert CDU-Gemeindeverbandschef Reiner Sterna. "Daran waren viele beteiligt, nicht zuletzt auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt sowie Bürgermeister Horst Hofmann", sagt Sterna und betont, dass auch die Christdemokraten immer wieder das Thema "behindertengerechter Bahnübergang" auf die Agenda gehoben haben und bei der Bahn vorstellig geworden sind. Wie berichtet, hatte die Ottersberger SPD dem Ortsbürgermeisterkandidaten Reiner Schnäpp allein die Ehre zukommen lassen, sich durch seinen Einsatz für den möglichen Umbau des Bahnhofes verdient gemacht zu haben.

Sterna betont außerdem, dass die SPD bei ihrer Plakatierung in Posthausen zwei von vier Bewerbern "unterschlägt". Lediglich Johann Heller und Jutta Siegmann seien als Bewerber abgelichtet, die Bewerber Gerhild Grabowski und Karl-Heinz Nowotnik hingegen aber nicht. "Ich halte es für ein Unding, wenn man Personen dazu bewegt, sich für den Ort einzusetzen, und ihn nur deshalb nicht auf das Plakat nimmt, weil er nicht der Partei angehört", sagt Sterna.

Um Gemeinsamkeiten in der Kommunalpolitik ging es allerdings bei der kommunalpolitischen Radtour der CDU durch Posthausen, an der rund 70 Personen teilnahmen. Die Radler stiegen dabei "Dodenhof" buchstäblich auf's Dach. Geschäftsführer Berndt Chylla erläuterte den Besuchern die große Photovoltaikanlage mit 1280 Modulen und einer Gesamtgröße von 6000 Quadratmetern, die mit einer Leistung von 300 kW in der Lage ist, 75 Haushalte mit Strom zu versorgen. Was jedem Besucher hier groß vorkam, ist für Dodenhof "ein Tropfen auf den heißen Stein", wie Geschäftsführer Chylla erläuterte: Da die Energiemenge der Shopping-Welt bei einem Verbrauch liegt, die für eine Stadt mit 100000 Einwohnern oder etwa 50000 Haushalten ausreicht, ließe sich leicht ermessen, welchen geringen, aber dennoch sehr wichtigen Anteil diese Anlage vollbringt. Allein durch die Stromerzeugung dieser zwei Millionen Euro teuren Photovoltaikanlage kommt eine CO2 -Einsparung von 140000 Kilogramm

zustande. Bei dem großen Energieverbrauch (Licht, Klimaanlagen, Wärme, Kühlung) im Sinne des Kunden sei es dem Hause Dodenhof seit jeher umso mehr ein besonderes Anliegen, in Sachen Umweltfreundlichkeit mit gutem Beispiel voran zu gehen, so Chylla.

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